"Wir machen gut Strecke!"

09.) Dänemark

Stadion:

Kølvrå – Kølvrå Stadion

Spiel:

03.10.2020 – Karup/Kølvrå 07 vs Resenbro UIF
Dänemark – Herrer Serie 5 – Pulje 233
2:4 – Z: 65

Report:

Etwas über eine Stunde blieben uns für die 80 Kilometer nach Kølvrå . In Dänemark kein Problem, wenn man zügig über die Landstraßen fährt und nicht wie der Einheimische mit 80 km/h auf kilometerlanger schnurgerader Strecke rumschnarcht.

Da schlackern die dänischen Öhrchen wenn der Bronco Buster aus der Hansestadt ohne Rücksicht auf Verluste und scheiss teure Blitzer vorbei ballert!

Da war sogar Zeit für eine kurze Fahrstunde für die Führerscheinlose Sektion Indonesien die es zum ersten Mal schaffte bis in den sechsten Gang zu schalten und das auf völlig unbekannten Terrain! Dänemark machts möglich.

Nach diesem Nervenkitzel übernahm ich wieder das Steuer und fuhr uns sicher nach Kølvrå direkt neben dem Midtjyllands Lufthavn nördlich von Herning.

Hier erwarteten uns immerhin 6 geschossene Tore, also ingesamt 16 bei zwei Spielen. Das Spiel ging mit 4:2 an die Gäste vom Resenbro UIF.

Auch beim Karup/Kølvrå 07 wurden wir erkannt und nett aufgenommen und auch hier traf ich auf meine Gesprächspartnerin von der Facebookseite des Vereins.

Den Kaffee gab es erneut kostenlos und die gereichte Polser mit vielen Beilagen erhält Bestnoten. Wenn ich dann noch mit einem Bier ködere, lässt sich auch Sektion Indonesien nicht lange bitten und nimmt auf der Tribüne platz.

Mit zwei neuen DK Grounds, von denen man nie genug haben kann, ging es im Tiefflug wieder zurück nach Hamburg.

Stadion:

Ansager – Ansager Stadion

Spiel:

03.10.2020 – Ansager IF vs Billund IF
Dänemark – Herrer Serie 5 – Pulje 262
9:1 – Z: 40

Report:

Morgens ging es rechtzeitig von der Unterkunft in Flensburg Richtung Dänemark. Diese hatte sich mehr als gelohnt, da wir dadurch über den Grenzübergang direkt in Flensburg fuhren und nicht über den auf der Autobahn A7. Im Radio wurden nämlich Schreckensmeldungen von gut anderthalb Stunde Wartezeit an der Grenze vermeldet.

Wir dagegen fuhren durch einen winizigen Stau kurz vor der Grenze der uns vielleicht 10-15 Minuten gekostet hat.

Dahinter ging es dann auf dänischer Seite wieder auf die Autobahn und ohne weitere Verzögerungen nach Ansager. Der Ground war mir schon bekannt, da ich ihn mal auf einer anderen DK Tour gespottet hatte. Eine weitere traumhafte Bushaltestelle die in keiner Dänemark Sammlung fehlen sollte!

Wie schon am letzten Wochenende wurde der Kick in Ansager und auch das Spiel danach kompetent über Facebook von den jeweiligen Vereinsseiten bestätigt. Auf Dänemark ist Verlass! Hier sitzen fähige Leute am anderen Ende der Leitung, es wird verständliches Englisch gesprochen und Antworten werden zeitnah und wahrheitsgetreu gegeben.

Mit dem Auto konnten wir direkt hinter dem Tor parken, so dass Sektion Indonesien nicht draußen bei unangenehmen Wind stehen musste. Außerdem konnte sie so gemütlich auf dem Tablet Serien schauen … ääh ich meine das Spiel analysieren.

Selbst schuld wer sich das nicht live gibt! Denn das Spiel endetet 9:1 für Ansager. 10 Tore in einem Spiel, sind mal eine Ansage(r)!

Am Vereinsheim gab es kostenlos Kaffee und auch die Dame die mir das Spiel bestätigte war anwesend. Danke und Gruß an dieser Stelle.

So konnte der Tag gerne weitergehen.

Stadion:

Vejle – Hover Stadion

Spiel:

26.09.2020 – Hover IF vs Give Fremad
Dänemark – Herrer Serie 3 – Pulje 41
4:1 – Z: 60

Report:

Zum Hover IF wurden wir per Facebook herzlich eingeladen, da man dort ziemlich verwundert war warum sich Menschen den ganzen Weg aus Hamburg aufmachen um dort Fußball zu schauen. Groundhopping war dann aber auch dort ein Begriff und so verstand man den Grund unserer Anreise, war aber dennoch erstaunt.

Am Spielort angekommen wurden wir freundlichst begrüßt und direkt zum ersten Getränk eingeladen. Die beiden Mitfahrer schlugen beim Tuborg zu während ich mich als Fahrer für ein koffeinhaltiges Brausegetränk entschied.

Wir mussten noch mal kurz unseren Wahnsinn erklären. Außerdem wurde beim durchschauen der Webseite ungläubig festgestellt wie viele Grounds in der Umgebung ich schon besucht hatte, dass es mittlerweile über 100 in Dänemark sind und auch die über 80 besuchten Länder sorgten für Verwunderung. Ganz zu schweigen von der Info, dass es noch einige Leute mit deutlich mehr besuchten Ländern gibt.

Danach schauten wir zusammen mit guten 60 Zuschauern ein interessantes Match mit insgesamt fünf Toren, davon einige aus der Kategorie Tor des Monats und mit dem besseren Ende für den Gastgeber.

Beim Hover IF gibt es neu gebautes Vereinsheim. Ein Rundbau mit Umkleiden und Besprechungsram sowie einem Kiosk und Sitzmöglichkeiten draußen. Auf das Dach führte eine Treppe die heute gesperrt war, aber sicher kann man oben auf der Terrasse sitzen.

Der Rasenplatz verfügt außerdem über eine Anzeigetafel und eine niedliche kleine Holztribüne. Diese wurde vom Verein selbst gebaut mit einem fähigen Zimmermann aus den eigenen Reihen.

Jetzt gabs auch endlich Polser dem Pendant zur Klobasa in Tschechien oder Kielbasa in Polen. Was in Tschechien neben Ketchup und Senf der scharfe Meerrettich ist, ist in Dänemark die süße Burger Sauce. Passt auch und ich finds super lecker.

Nach dem Spiel gab’s für uns nochmal eine kleine Fotorunde und auch wir durften als Motiv für die Vereinschronik herhalten. Außerdem wurden erneut Getränke gereicht, wo die gierigen Mitfahrer natürlich nicht nein sagen konnten.

Hover IF präsentierte sich heute mit absoluter Großzügigkeit und hervorragender Gastfreundschaft. Vielen Dank für die Einladung und den tollen Fußballnachmittag! Mange Tak Hover IF!

Stadion:

Brædstrup – Brædstrup Stadion

Spiel:

26.09.2020 – Brædstrup IF vs Horsens Freja
Dänemark – Herrer Serie 1 – Pulje 8
1:2 – Z: 70

Report:

Das beste Hopping Land der Welt rief mit einem kleinen Doppler in zwei bisher unentdeckten Stadien. Diesem Ruf folgten auch Florian als leidenschaftlicher Dänemark Fan und Kevin aus Flensburg der allein schon aus geografischer Hinsicht einen engeren Bezug zu unseren Nachbarn hat.

Von Brædstrup IF und auch vom zweiten Ziel des Tages dem Hover IF kamen per Facebook die Infos, dass in den jeweiligen Stadien gespielt wird also ging es am Samstag Morgen zum Tagesausflug die A7 Richtung Norden.

Am Skandinavian Park sammelten wir Kevin ein. Dieser hatte, genau wie wir, einen Campingstuhl dabei, da wir auf alles vorbereitet sein wollten. Zum Einsatz kamen die Stühle nicht, aber better safe than sorry wie wir in Iltis Ohio sagen.

Zum Glück hatten wir genügend Zeitpuffer eingebaut denn vor der Grenze wurde der Verkehr auf Schritttempo herunter gebremst damit die Miliz eine kurze Sichtung der Fahrzeuge und Personen machen konnte und gegebenenfalls eine Fahrzeugkontrolle. Das sorgte für einen größeren Stau und es waren nicht mal Ferien oder Feiertage. Ich möchte nicht wissen was hier im Sommer zur Ferienzeit los war.

Da wir geballte Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit ausstrahlten wurden wir dann auch ohne weiteres durch gewunken und kamen rechtzeitig am Stadion an.

Wie so oft wurde kein Eintritt verlangt, Listen zum eintragen gab es nicht und wir konnten gleich auf der Tribüne Platz nehmen. Es herrschte Sitzplatzpflicht und jeder zweite Platz war gesperrt.

Trotzdem war es kein Problem sich im Stadion zu bewegen und es hat auch niemanden gestört wenn man auf der Gegenseite gestanden hat.

Im Vereinsheim musste man die Maske aufsetzen, aber da es dort gerade mal Getränke und belegtes Tiefkühltoastsandwich gab, zog es uns dort auch nicht so oft hin. Der Polser Grill wurde leider nicht angeworfen.

Horsens Freja gewinnt das Auswärtsspiel mit einer handvoll Schalträger im Gepäck und schon ging es weiter zum zweiten Spiel der Tour.

Stadion:

Aulum – REMA 1000 Park / Aulum Stadion

Spiel:

10.06.2019 – Aulum IF vs Hurup IF
Dänemark, Herrer Serie 2 – Forår 2019, Pulje 14 – 1:1 – Z: 120

Report:

Das dritte und letzte Spiel des Tages gab es bei Aulum IF. Das Aulum Stadion bzw. der REMA 1000 Park ist neueren Datums und hat eine moderne Tribüne. Für die Spielklasse ausreichend und angemessen. In der Tribüne sind Sanitäre Anlagen für die Zuschauer und auf einer Seite wurde ein Verkaufsstand angebaut.

Eintritt für das Spiel gab es für 25 Kronen genauso teuer wie die erste richtige Mahlzeit des Tages nämlich eine leckere dänische Pølser.

Nach dem last minute Ausgleich von Hurup war auch das dritte Spiel vorrüber und alle Grounds eingetütet. Also ging es wieder zurück nach Hamburg, das ich bereits kurz nach 21:00 Uhr wieder erreichte. Dank generalstabsmäßiger Planung ein erfolgreicher Tag im schönen Dänemark!

Stadion:

Spjald – Spjald Stadion

Spiel:

10.06.2019 – Spjald IF vs Give Fremad
Dänemark, Herrer Serie 1 – Forår 2019, Pulje 9 – 2:1 – Z: 80

Report:

Überpünktlich in Spjald angekommen ging es direkt auf eine kleine Fotorunde. Das Stadion von Spjald IF ist Teil eines größeren Sportkomplex mit weiteren Plätzen und einer großen Turnhalle mit Schwimmbad und punktet mit seiner großen Holztribüne auf der kurioserweise nur drei Sitzreihen untergebracht sind.

Hier durfte ich dann 25 Kronen Eintritt bezahlen und dazu gab es sogar ein kleines Programmheft. Mit ca. 80 Zuschauern kamen mindestens doppelt so viele Zuschauer als beim Spiel davor.

Auf dem Platz ging es dann etwas professioneller zur Sache. Hier wurde ein deutlich schnellerer Ball gespielt mit recht harter Gangart, auf jeden Fall wurde attraktiver Fußball gezeigt bei dem Spjald IF am Ende als Sieger hervorgeht.

Während des Spiels plauderte ich noch mit einem dänischen Fotografen der ziemlich gut deutsch konnte und eine Zeit lang bei Hamburg lebte und arbeitete. Quasi ein Austausch zwischen internationalen Topjournalisten.

Nach dem Spiel waren es dann noch schlappe 30 km zum dritten Spiel wofür ich über eine Stunde Zeit hatte.

Stadion:

Skovlund – Skovlund Stadion

Spiel:

10.06.2019 – Skovlund IF vs BK Klitten
Dänemark, Herrer Serie 3 – Forår 2019, Pulje 33 – 0:1 – Z: 40

Report:

Ein Feiertagsdreier in Dänemark trieb mich schon 5:30 aus dem Bett. Pulje Fussball mit attraktiven Anstoßzeiten 10:00, 13:00 und 16:00 sowie drei kleinen Ground Perlen lockten mich mal wieder ins beste Hoppingland der Welt.

Auf freien Autobahnen ging es ereignislos nach Skovlund. Erneut fand man Pulje typische Verhältnisse vor und der aufmerksame Leser kennt die Merkmale bereits: Eintritt frei, Auswechselbänke nicht auf der selben Seite und eine ziemlich kurze Halbzeitpause die nicht die vollen 15 Minuten beansprucht.

Bei einem pünktlichen Beginn um 10 Uhr und ungefähr einer Minute Nachspielzeit in der ersten Halbzeit, rollte der Ball in zweiten Hälfte bereits um 10:52 wieder.

Das Skovlund Stadion hat eine hübsche kleine Holztribüne mit integriertem Stadion Imbiss, eine Anzeigetafel und ist umgeben von Bäumen. Der Hopping Tag startet somit ziemlich gut. Mit weit über einer Stunde Zeitpuffer ging die Fahrt weiter ins ungefähr 50 km entfernte Spjald.

Stadion:

Århus – Ceres Park (NRGi Park, Århus Idrætspark)

Spiel:

12.05.2019 – Aarhus GF vs Aalborg BK
Dänemark, Superliga, Europa League Play-offs
Quarter-finals, Rückspiel – 2:0 – Z: 10.118

Report:

Weiter geht der Jütland Doppler in Århus. Hier war ich zuletzt 2011 zur U21 EM bei Weißrussland vs Island.

Die Hardliner unter den Hoppern zählen sowas ja nicht. Mittlerweile bin ich da auch kein Freund mehr von und versuche nur noch erste Herren Spiele zu besuchen. Was nicht heißt, dass ich nie wieder andere Spiele besuche und die vorangegangen nicht mehr zähle. Manche Grounds sind regulär gar nicht mit der ersten Herren zu besuchen, da spielt eben nur die Zweit-, Dritt-, Jugend- oder sonstwas Vertretung.

Heute dann der zweite Besuch mit dem “Battle of Jutland” (laut Wikipedia) oder das 4x A-Derby: Aarhus GF vs Aalborg BK. Rückspiel um die Europa League Plätze. Es sollte also spannend werden.

Beim ersten Blick in den Gästeblock hatte ich doch etwas mehr Gäste erwartet. Die Aalborg Fans zündeten zum Einlaufen der Mannschaften ein bisschen Pyro und schwenkten ein paar Fahnen.

Auf der anderen Seite hatten die Aarhus Fans Stoffbahnen gespannt und reichlich blaue und weiße Fahnen in Block im Oberrang verteilt welche sie zu Beginn schwenkten zusammen mit einer großen Aarhus Fahne vor dem Block. Das ganze Material kam während des Spiels noch mehrfach zum Einsatz. Insgesamt zwei gute Auftritte, verständlicherweise flachte die Motivation der Gäste zum Ende hin etwas ab.

Aarhus macht mit dem 1:0 Auswärtssieg im Hinspiel und dem heutigen 2:0 Heimsieg alles klar. Verdient würde ich sagen, denn so richtige Torchancen hatte Aalborg nicht. Für AGF gehts in der nächsten Runde dann gegen Randers. Im Prinzip auch ein Jütland Derby. Wer da noch nicht war, dem würde ich die Spiele empfehlen. Da gibt es sicher auch was zu sehen.

Nach dem Spiel lief ich zurück zu meinem Auto das ich in einem Wohngebiet abgestellt hatte wo ich den zweiten negativ Knaller des Tages erleben durfte.

Von weitem flatterte mir schon so ein länglicher gelber Kassenrollenbeleg von der Windschutzscheibe entgegegen. Da hatte mir die Stadt Aarhus doch glatt nen Strafzettel verpasst. Laut diesem ist muss man in Dänemark immer mindestens 10 Meter von der nächsten Straßeneinmündung wegparken. War mir so auch nicht bewusst.

Der Strafzettel attestierte mir einen Abstand von 5,5 Meter. In Deutschland hätte ich den Bester-Parker-2019-Award gewonnen inklusive Medaillenverleihung im Rathaus und Eintrag ins Buch der Stadt. Bei uns hätte sich sogar noch n Auto davor geknallt. In Dänemark kostet der Spaß dann lockere 510 Dänische Kronen also ca. 68 Euro. Herzlichen Glückwunsch!

Fakt ist, der Fehler lag ganz klar bei mir. Wieder was dazu gelernt. “The hard way” wie wir Bravo Leser sagen. So hatte der gute Fußballausflug doch einen bitteren Beigeschmack. So ist das manchmal.

Stadion:

Hobro – DS Arena

Spiel:

12.05.2019 – Hobro IK vs Vejle BK
Dänemark, Superliga, Abstiegsrunde Play-offs 1/2 Hinspiel – 0:1 – Z: 3.326

Report:

Mindestens einmal im Jahr muss man ins beste Hopping Land der Welt. Heute war es mit einem Doppler in Jütland mal wieder so weit.

Erster Stopp war Hobro mit ihrem Hinrundenheimspiel in der Abstiegsrunde gegen Vejle BK.

Mit bla bla car Mitfahrern ging es über Flensburg nach Hobro. Nach vielen Jahren musste ich meinen Dänische-Kronen-Bestand mal wieder auffüllen also fuhr ich in Hobro bei einer Bank ran und wollte am Terminal Geld ziehen.

Karte rein und der Automat rödelte los, laberte irgendwas auf dänisch, dass meine deutsche EC Karte die Ausgeburt der Hölle ist und behielt ohne Geldausgabe meine Karte. Ich konnte nur völlig perplex dastehen und an einem Sonntag auch nicht viel machen. Jo! geht ja super los. Leider nicht der einzige negativ Knaller des Tages. Nummer Zwei folgt beim zweiten Spiel ;)

Ich hatte noch ein paar Kronen dabei, die könnten aber knapp werden. Also volles Risiko und eine Kreditkarte probiert. Als frequent traveler hat man sogar zwei im Geldbeutel. Zum Glück funktionierte das und ich bekam Kronen und auch die Karte wieder. Traumhaft, Zeit für Sport!

Trotz des ganzen Bank-Geraffel war ich noch über eine Stunde vorher am Stadion. Reingeschmiert und erst mal so ne riesen dänische Pølser und Hancock Cola zur Beruhigung.

Das Hobro Stadion ist mit der Zeit gewachsen, vom Sportplatz mit Laufbahn zum richtigen Fußballstadion. Beginnend mit der neuen Haupttribüne inklusive Umkleiden und VIP Bereich. Dann die Gegengerade und der Tribüne für die Gäste. Nur hinter dem anderen Tor wo sich die aktiveren Heimfans sammeln sind nur ein paar kümmerliche Stufen. Für die eigenen Leute n bisschen dürftig.

Hier gab es zum Einlaufen eine kleine Choreo mit Spruchband, Fähnchen und einem kampfbereiten Wikinger zu sehen. Für Hobro Verhältnisse wahrscheinlich ein überdurchschnittlicher Auftritt.

Die Gäste lieferten auch eine kleines “Gebt alles”-Intro und waren zahlenmäßig ziemlich gut vertreten und füllten fast die gesamte Gästetribüne.

Vejle gewinnt das Spiel und sichert sich mit dem Auswärtstor die besten Chancen für das Rückspiel.

Im flinken Schritt ging ich zum Auto und ballerte weiter zum nächsten Spiel …

Stadion:

Silkeborg – JYSK park

Spiel:

18.03.2018 – Silkeborg IF vs FC København
Superligaen – 1:3 – Z: 4.271

Bilder vom Himmelbjerget (Himmelberg) gibt es hier: www.sportandtravel.de/20180318-himmelbjerget-himmelberg/

Report:

Es war mal wieder Zeit für das beste Hopping Land der Welt, besonders nachdem ich am Tag zuvor durch Zarrentin und seine Pulje Tribüen angefixt wurde ;)

Silkeborg hat sich ein neues Stadion gebaut und hatte heute den FC København zu Gast also eine gute Gelegenheit mal vorbei zu schauen.

Sektion Indonesien war auch hoch motiviert für eine kleine Lernpause und somit auch dabei. Besonders da wir vorher noch dem Himmelbjerget (Himmelberg) einen kleinen Besuch abstatten wollten. Die Bilder dazu findet ihr oben im Link.

Hier sammelten sich dann schon die ersten FCK Lads für ein Mobfoto. Außerdem lernten wir noch Etienne einen Franzosen aus Kopenhagen kennen der zwei Stunden den Berg rauf gewandert ist. Tagesziel war irgendwie abends wieder in Kopenhagen zurück zu sein. Ich bot ihm an ihn nach Silkeborg zu Bahnhof zu bringen, da wir eh dort lang mussten und es für ihn der günstigste Ort wäre um die Rückreise anzutreten.

Etienne nahm das Angebot gern an und so sparte er sich ewiges Laufen und Tingel-Tangel-Bus fahren. Nachdem wir ihn am Bahnhof abgesetzt hatten, ging es zum Stadion.

Kaum abgeparkt liefen wir direkt der Hamburger Autobesatzung Butcha, Pollex, BR und dem Iren in die Arme (Dröhnbütel Leser wissen Bescheid). Bekanntermaßen pflegen die Hamburger freundschaftliche Kontakte nach Kopenhagen. Dann mal rein ins Vergnügen.

Der Jysk Park gefällt mir für einen Neubau ziemlich gut, auch wenn hier die Meinungen auseinander gehen. Allein die Flutlichmasten sind schon sehr geil. Dazu kein einheitlicher Kasten sondern mit einer Haupttribüne die sich nochmal vom Rest des Stadions abhebt. Außerdem ein einmaliges Stadion wie so nirgends steht und mit einer Kapazität von 10.000 Zuschauern völlig ausreichend für Silkeborg IF. Nur diese bunten Sitze finde ich überhaupt nicht schön. Warum macht man die nicht in Vereinsfarben und einem Silkeborg IF Schriftzug? Ich mich hört ja keiner!

Heute wird das Stadion nur halb voll, immerhin mit einem gut besetzten Gästeblock. Dieser ist gut aufgelegt, besonders in der zweiten Hälfte. Nur das große Pyroinferno auf das der geneigte Hopper wartete, blieb aus. Auf Silkeborg Seite blieb es meistens ruhig. Ist halt nicht so der Stimmungsgigant.

Silkeborg geht nach nur 11 Minuten in Führung und dabei kam dann sowas wie Stimmung bei den Heimfans auf. Doch der FC København drehte das Spiel. Teilweise ging es nur auf das Silkeborg Tor. Die konnten froh sein, dass ihr bester (Abwehr-)Mann und Silkeborg Urgestein Simon Jakobsen noch Schlimmeres verhinderte. Am Ende kommt SIF mit der 1:3 Heimniederlage noch gut davon.

Genauso wie wir, die in der Stadt noch eine Mitgefahrgelegenheit aufsammelten und uns dann auf den Rückweg machten.