"Wir machen gut Strecke!"

10.) Deutschland

Alle besuchten Stadien und Sportstätten in Deutschland

Stadion:

Göttingen – Stadion am Sandweg

Spiel:

01.11.2020 – SVG Göttingen vs MTV Gifhorn
Niedersachsen, Oberliga Hannover/Braunschweig – 0:2 – Z: 100

Report:

Gegen 22:00 am Abend vorher erreichte mich erst das Angebot vom Prof für das Spiel in Göttingen. Da ich mich bereits mitten in einen kleinen Umtrunk mit Madame befand, war die kurzfristige Entscheidungsfreudigkeit sehr hoch und ich sagte direkt zu.

Ein Hoch auf Wodka aus Schlesien mit Sektion Indonesien!

Am nächsten Morgen ging es dann früh los um rechtzeitig am Stadion zu sein. Es waren heute nämlich nur 100 Zuschauer zugelassen. Für das auf 14:00 angesetzte Spiel sollte die Kasse 13:00 öffnen und bereits kurz nach 12:30 fuhren wir mit dem Profmobil vor.

Da standen schon einige wartend vor dem Kassenhäuschen. Völlig irre! Also flink das Auto abgeparkt und mit dazu gestellt. Ein paar Minuten vor 13:00 wurde die lungernde Meute, darunter einige Hopper, erlöst und die Kasse geöffnet.

Alter Schwede, und wir hatten noch überlegt ob wir uns was in Göttingen anschauen, da wir so gut in der Zeit lagen. Das wäre in die Hose gegangen!

Wir sicherten uns die begehrten Tickets, sind aber nicht gleich ins Stadion gegangen sondern schauten noch im großen Jahnstadion nebenan vorbei.

Leider wird der große Hobel zur Zeit wohl eher für Leichtathletik genutzt. Regelmäßig spielt dort niemand, aber wenn dann kann man auf jeden Fall mal vorbei schauen.

Hier trafen wir auf Max aus Nürnberg (nicht der Max, sondern ein anderer. klar soweit?). Zusammen liefen wir nach kleiner Groundspotting Runde rüber zum Stadion am Sandweg und zur Partie SVG Göttingen gegen MTV Gifhorn.

Nebenbei nahm der Prof wie üblich seinen Podcast Hotelgeflüster auf. Dabei machte ich heute mein Podcast-Gast-Triple. Dieses mal aber nur in einer ganz kleinen Nebenrolle. Vor uns saßen ein paar Hopper darunter Jonas ein BTSVer aus Wolfenbüttel der Lust drauf hatte und so kurzerhand mit eingebunden wurde. Da überlasse ich fähigen Leuten doch gerne das Feld!

Währenddessen unterhielt ich mich noch hervorragend mit Max und wir alle schauten das letzte Spiel vor dem Lock Down, das auch neben dem Platz recht interessant wurde. Der Gästetrainer, vielleicht auch nur der Mannschaftsbusfahrer, legte sich noch gepflegt mit der Tribüne direkt hinter ihm an auf der alle Zuschauer sitzen mussten. Für Unterhaltung war also gesorgt.

Auch in Form der Stadionbeschallung die viel zu laut war und die Musikauswahl sehr fragwürdig. Da besteht Verbesserungsbedarf!

Die Mini Anzeigetafel und die Blümchen auf dem in schwarz eingehüllten Stehtisch waren sicher auch Teil des Comedy Konzepts. Ich dachte jeden Moment kommt einer an den Tisch und hält ne Trauerrede. Galgenhumor in Göttingen, passt irgendwie zum letzten Spiel bevor Feierabend ist.

Immerhin ist das Stadion mit schicker Tribüne und Radrennbahn ein echter Hingucker.

Erst kurz vor Schluss machen die Gäste mit dem zweiten Tor den Auswärtssieg klar. Vorher wurden auf beiden Seiten genug Großchancen vergeben. Der MTV Gifhorn und sein Rumpelstilzchen jubeln und wir machten uns wehmütig auf den Weg nach Hause.

Bleibt alle gesund, sucht die Lücke ;) und dann bin ich mal gespannt wann und wie es weiter geht!

Stadion:

Buxtehude – Sportanlage Brune Nath

Spiel:

31.10.2020 – TSV Eintracht Immenbeck vs VfL Horneburg
Niedersachsen, Bezirksliga Lüneburg 4 Staffel 2 – 1:2 – Z: 170

Report: 

Samstag Abend 19:00 am letzten Wochende vor dem anstehenden zweiten Lock Down ging es nach Buxtehude zum TSV Immenbeck.

Die Anstoßzeit bot sich an um mindestens einen Doppler zu machen oder mehr, so waren natürlich einige bekannte und unbekannte Hopper anwesend. Für mich war es das einzige Spiel des Tages, da ich tagsüber mit Madame unterwegs war um Alkohol für die abendliche Versudung zu besorgen.

Unter den bekannten Nasen waren der Bier Baron, Butcha, Ole, Cartman und Kante Longley.

Die Anlage ist in L-Form, so dass der Platz theoretisch in zwei um 90° gedrehte Richtungen bespielt werden kann. Der Belagwechselhopper und Anlagenkomplettierer kann sich somit dem nächsten Spezialgebiet widmen, dem Platzrichtungswechsel! Es wird nicht langweilig!

Für Amateure wie mich war es der Erstbesuch, andere hatten auch schon ein Spiel in die andere Richtung hier gesehen und die hammerharten Vertreter der Zunft hatten den Platz bereits in beide Richtungen gemacht und waren heute erst gar nicht anwesend, da es nichts mehr zu holen gab.

Beim nächsten Mal wird hier also der Platzrichtungswechsel angesteuert. Ich freue mich jetzt schon!

Stadion:

Herzlake – Hasetal-Stadion

Spiel:

25.10.2020 – VfL Herzlake vs SV Meppen II
Niedersachsen, Bezirksliga Weser-Ems 3 – 0:4 – Z: 99

Report:

Vor einer Woche war es schon so wunderschön also ging es heute erneut mit dem Prof von Jojo und der Professor auf Tour. Auf dem Fußweg zu Treffpunkt schoss bereits vor der abgemachten Zeit das Profmobil an mir vorbei und sammelte mich ein.

Dieses mal lockte der VfL Herzlake mit einem 7.000 er Ground. Das Hasetal-Stadion hat eine hochgesetzte Haupttribüne und Stufen neben eben dieser, hinter dem Tor und auf der Gegengeraden.

Genug Platz für Abstand also, aber leider gab es heute die Auflage, dass nur 100 Zuschauer zugelassen sind. Auf der Facebookseite vom VfL hatte sich seit einer Woche nichts getan und plötzlich wird diese Info wenige Stunden vor Anpfiff veröffentlicht.

Ich behaupte mal, dass so einige treue Fans des Vereins ältere Semester sind, aber diese werden wohl kaum Facebook haben. Von daher eher unglücklich gelöst vom Verein.

Die Info sorgte auch bei uns für etwas Hektik, denn wir gingen davon aus, dass bei Heimspielen normalerweise gute 200 Zuschauer anwesend sind. Daher hieß es drauf treten damit der Weg nicht umsonst war und wir noch eines der begehrten Ticktes ergattern.

45 Minuten vor Spielbeginn ereichten wir das Stadion und durch ein weit offen stehendes Tor konnten wir das Stadion betreten.

Dieses wurde später geschlossen und war wohl nur geöffnet um besser zum Nebenplatz zu gelangen wo vorher Spiele statt fanden.

Um die Sache abzusichern gingen wir zur einzigen geöffneten Kasse auf der anderen Seite des Stadions und sicherten uns die Tickets.

Das war am Ende auch gut so denn es wurde während des Spiels eine Zuschauerzahl von 99 verkündet. Diese war dann wohl eher ein kleiner Wink Richtung Ordnungsamt um definitiv nicht die 100 zu reissen. Das Spiel war also sold out und sicher mussten so einige draußen bleiben.

Mit dem Prof wurde dann wieder fleißig Material für die sozialen Medien produziert. Dafür postierten wir uns hinter einem Tor und da alle auf der Seite der Haupttribüne waren, hockten wir auf für alle sichtbar auf dem Präsentierteller.

Auf der Haupttribüne saßen nämlich auch die Jungs der zweiten Mannschaft von Herzlake die mit reichlich alkoholfreier Gerstenkaltschale das Spiel schauten. Zwei davon kamen im Vitaminrausch dann zu uns rüber und wollten wissen was wir da so treiben und warum wir Fotos machen. Da spielte etwas die Sorge rein, wir wären vom Ordnungsamt und würden dokumentieren, dass hier gegen irgendwelche Corona Auflagen verstoßen wird.

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass sich der VfL Herzlake und seine treuen Zuschauer jederzeit an alle Corona Auflagen hält und alles regelkonform abläuft!

Wir erklärten den Jungs dann den Grund unserer Reise, und dass wir Groundhopper sind und niemanden etwas böses wollen. Damit war das auch ok und wir plauderten noch ein bisschen über Fußball und alle waren zufrieden. Wir wurden sogar noch auf ein alkoholfreies Getränk eingeladen, aber ich mag keine Smoothies und der Prof musste noch fahren ;)

In der zweiten Halbzeit produzierten wir eine weitere Podcastfolge für Hotelgeflüster. Dieses wieder einmal sehr gehaltvolle Gespräch findet ihr auf der Football was my first Love App.

Nach dem Spiel traten wir die zweistündige Heimreise an. Für mich ging es direkt nach Hause während der Prof und die in Hamburg zugestiegene Lollipop Lola nach Wedel ins Shanghai Palace fuhren. Ein runder Tag für alle Beteiligten!

Stadion:

Aerzen – MTSV-Stadion

Spiel:

24.10.2020 – MTSV Aerzen vs SC Drispenstedt
Niedersachsen, Bezirksliga Hannover, Staffel 8 – 2:0 – Z: 60

Bilder aus Porta Westfalica und Bad Oeyenhausen:

http://www.sportandtravel.de/2020-10-24-porta-westfalica-bad-oeynhausen/

Report:

Wie sollte es anders sein, so war auch dieser Ausflug geprägt von Corona das mal wieder eine gute Planung über den Haufen warf.

Mit Sektion Indonesien ging es heute nach Porta Westfalica und in den Kurpark von Bad Oyenhausen. Als erstes fuhren wir auf den Jakobsberg gegenüber des Kaiser Willhelm Denkmals wo sich auch der Fernsehturm befindet. Von da aus liefen wir ca. 1 km zur Porta-Kanzel von wo aus man einen weiten Blick über die Weser und rüber zum Denkmal hat, welches wir danach besuchten.

Dann folgte der Besuch beim Griechen der tausend Köstlichkeiten und die Weiterfahrt nach Bad Oyenhausen wo mit dem Besuch des schönen Kurparks das Kulturprogramm für heute abgeschlossen wurde

Das hat soweit alles planmäßig geklappt und die Bilder dazu gibt es wie immer oben im Link.

Danach sollte es ein Spiel beim SV Nienstädt 09 gehen, aber einen Tag vorher wurden alle Spiele im Kreis Schaumburg abgesagt. Nun musste eine Alternative her und diese lautete MTSV Aerzen.

Am Ende hatten wir damit richtig Glück, da die Bezirksligen von Hannover vorrangig am Sonntag spielen und Spiele am Samstag scheinbar eher die Ausnahme sind.

Das Spiel sollte ebenso wie das Spiel in Nienstädt um 16:00 statt finden. Dies war wichtig, da eben vorher das Kultur Programm zu absolvieren war.

Aerzen ist dann aber ein ganzes Stück weiter weg als Nienstädt und dank blöder Verkehrsführung in Bad Oyenhausen lotste mich das Navi komplett über den Landweg dorthin. Das war ein nerviges Geraffel über Landstraßen und durch die Berge. Hoch, runter, scharfe Kurven, 70 Zonen, Ortschafen … ein Traum für jeden Motorradfahrer.

Dabei ging es durch so malerische Orte wie Kalletal oder Extertal. Einmal musste ich durch eine Baustelle fahren wo die Straße komplett weggerissen war. Übrig war nur noch eine Matsch Piste. Doch auch diese anspruchsvolle Route meisterte der Bronco Buster und wir kamen rechtzeitig in Aerzen an.

Madam verpennte die erste Halbzeit im Auto während ich mir das Spiel ansah. Zur zweiten Halbezeit war sie dann auch dabei und wir sahen zusammen mit ca. 60 Zuschauern den 2:0 Heimsieg des MTSV.

Von Hamburg aus gesehen liegt Aerzen südlich von Hannover noch hinter Hameln, also wieder ein ganzes Stück bis zur nächsten Autobahn bei Hannover. Von da aus ging es dann aber wieder schneller voran und zurück nach Hamburg.

Stadion:

Lübeck – Sportplatz Kasernenbrink

Spiel:

18.10.2020 – SC Rapid Lübeck vs TSV Lensahn
Schleswig-Holstein, Verbandsliga Süd-Ost – 6:1 – Z: 111

Report:

Sektion Indonesien wollte sich mit einer Freundin in Lübeck treffen, was ich zum Anlass nahm sie dorthin zu begleiten und währdendessen noch ein Spiel zu besuchen.

Dazu ging es auf den Kunstmuru von Rapid Lübeck der beim genaueren Hinsehen doch einiges zu bieten hat. Zum Beispiel gibt es ein schönes Sprecherhäuschen aus Holz, eine Anzeigetafel oder eine ziemlich große Verpflegungsstation sowie die minitribünenartigen Trainerbänke in Vereinsfarben.

Außerdem kommen gut über 100 Zuschauer und sogar ein kleiner Haufen an Heimfans hinter einer Fahne. Wenn Rapid dann noch lässig mit 6:1 gewinnt ist ordentlich Stimmung in der Bude und auch das Ordnungsamt wird über Lautsprecher mit einem flotten Spruch begrüßt.

Wenn sich dann noch eine leicht berauschte Abordnung der Sexmachines bemerkbar macht, läuft der Laden. So wollen wir das sehen und hören!

Stadion:

Parchim – Stadion am See

Spiel:

17.10.2020 – SC Parchim vs Lübzer SV
Mecklenburg-Vorpommern, Landesliga West – 2:1 – Z: 150

Report:

Seit längerer Zeit stand ich mit dem Prof von Jojo under Professor in Kontakt. Permanent wurden regelrechte Brainstormings zum Thema Groundhopping in Coronazeiten veranstaltet.

Die beidseitige Interessenlage geht dabei ganz stark in die selbe Richtung und es war nur eine Frage der Zeit, dass sich unsere Wege kreuzen. Heute schafften wir es dann endlich mal zusammen los zu fahren.

Am Treffpunkt in Hamburg wurde ich dann vom berühmten Profmobil eingesammelt und wir machten uns auf den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern.

Die Wahl fiel auf Parchim und das schöne Stadion am See. Hier findet man an einem Hang das Vereinsgebäude von dem die überdachte Tribüne mit Sitzplätzen abgeht. In der Mitte der Tribüne ist eine Treppe die von den Umkleiden zu dem tiefer liegenden Platz führt. Durch die erhöhte Lage haben die Zuschauer auf der Tribünenseite mit der Sonne im Rücken einen wunderbaren Blick auf das Spielfeld.

Dieses ist teilweise durch eine kleine Mauer umschlossen auf der früher wohl mal ein Zaun war. Zumindest sind die Halterungen dafür noch vorhanden.

Der SC Parchim spielte heute gegen den Lübzer SV im sogennannten Elde-Derby. Beide Orten liegen am gleichnamigen Fluss und liegen nur ca. 15 km auseinander. Es kamen ca. 150 Zuschauer die für faire 3 Euro das Stadion betreten durften. Mit einem 2:1 aus Gästesicht ging der Derbysieg heute an den Lübzer SV.

Mit dem Prof veranstaltete ich noch eine kleine Foto Session, denn auch er braucht als Groundhopping Influencer gutes Bildmaterial für seine sozialen Medien. Er ist hierbei wirklich Perfektionist und die ganze Sache artet schon fast in Arbeit aus.

Das fleißige Bienchen betreibt nicht nur zusammen mit Jojo den Podcast und die Facebookseite Jojo und der Professor, sowie den Podcast “der Fussballtourist” wo er aus seinem Buch vorliest. Es gibt sogar noch seinen Solo Podcast “Hotelgeflüster” in dem ich heute Stargast sein durfte.

Hier wurde dann viel Wissenswertes auf höchstem sportjournalistischem Niveau besprochen und eine Wiederholung so eines Podcasts ist nicht ausgeschlossen, was sich ja nur eine Woche später bewahrheiten sollte.

Stadion:

Elmenhorst – Hauptplatz Fischbek

Spiel:

11.10.2020 – JuS Fischbek vs SG Oering-Seth
Schleswig-Holstein, Kreisliga MS – Kreis Segeberg
0:2 – Z: 60

Report:

Im flotten Tempo fuhr ich weiter von Nahe nach Fischbek Elmenhorst, da die Zeit im Zusammenhang mit der Entfernung doch knapp bemessen war.

So gut wie pünktlich ging es dann auch gleich rein zusammen mit 60 weiteren Zuschauern. Auch hier gab es die bekannten Maßnahmen die man mittlerweile als gegeben hinnimmt. Irgendwann verliert auch die größte Pandemie ihren Reiz.

Die Verpflegung wird mit dem Bollerwagen veteilt, der fleißig seinen Runden um den Platz dreht. Also muss man als fauler Mensch nicht mal zur Imbissbude laufen. Das nenne ich mal Service!

Stadion:

Nahe – Gemeindeplatz Segeberger Straße

Spiel:

11.10.2020 – TSV Nahe vs SV Türkspor Bad Oldesloe
Schleswig-Holstein, Kreisliga MS – Kreis Segeberg
6:4 – Z: 40

Report:

Für einen Doppler im Kreis Segeberg ging es ins nahe Nahe (Knaller!). Hier gab es keinen Verkauf, aber dafür ein tolles Corona Konzept.

Im Einbahnstraßensystem war nur eine Seite des Sportplatzes begehbar. Diese reicht bei dem Zuschaueraufkommen vollkommen aus um Abstände abzuhalten.  Außerdem wurde eine Trennung von Zuschauern und Aktiven durchgesetzt.

Der SV Türkspor brachte sogar noch einen kleinen Auswärtsmob mit. Klein ist relativ, denn eigentlich waren es fast die Hälfte der Zuschauer.

Nach der ersten Halbzeit reichte mir das ganze bereits und ich holte mir in der Pause vom Imbiss die Straße runter eine osmanische Köstlichkeit und verbrachte die zweite Halbzeit im Auto. Die Kiste einfach auf dem Parkplatz hinter dem Tor an den Zaun manövriert, Podcast an und gemütlich das Spiel verfolgt.

So war ich auch direkt in Abschuss Position um zum zweiten Spiel des Tages zu kommen.

Stadion:

Flensburg – Manfred-Werner-Stadion

Spiel:

02.10.2020 – SC Weiche Flensburg 08 vs Hamburger SV II
Regionalliga Nord – 1:2 – Z: 800

Bilder aus Flensburg: http://www.sportandtravel.de/2020-10-02-flensburg-deutschland

Report:

Statt nach Rumänien ging es für Sektion Indonesien und mich wieder Richtung Norden. Dänemark stand erneut auf dem Zettel und auf dem Weg war noch ein Zwischenstopp in Flensburg mit einem Freitagabend Kick geplant.

In Flensburg war ich schon ein paar Mal, aber für die Stadt hatte ich noch nie so richtig Zeit. Das änderten wir dann heute mit einem kleinen Rundgang durch die Fördestadt. Alle Bilder dazu gibt es wie immer oben im Link.

Am Abend war das Spiel des SC Weiche gegen HSV II geplant. Normalerweise geht man dort einfach hin und kauft sich das Ticket, doch dank Corona waren nur 800 Zuschauer zugelassen und am Abend vorher waren keine Onlinetickets mehr verfügbar. Außerdem waren keine Gästefans erlaubt und da war gerade ich mit meinem Wohnort Hamburg betroffen.

Also bin ich bei der Anreise nach Flensburg zur Geschäftsstelle von Weiche gefahren um mal zu schauen ob die nicht vielleicht doch ein Ticket für mich hätten. Hier war man sehr nett und hätte mir gerne geholfen, aber sie konnten leider nichts für mich tun. Sie waren selbst enttäuscht, dass sie nicht mehr Leute rein lassen durften. Unter normalen Umständen hätten sie mit 1.500 oder mehr Zuschauern gerechnet.

Also wieder unverrichteter Dinge los und es war klar, dass ich es abends am Stadion versuche. Für gegebenenfalls nicht verkaufte Tickets sollte die Abendkasse 1,5 Stunden vor Anpfiff öffnen. Also war ich rechtzeitig am Stadion. Dort lief dann alles unproblematisch und mir wurde ohne weitere Kontrolle wo ich herkomme ein Ticket verkauft.

Auch einige offensichtliche HSV Fans haben ebenso Tickets bekommen. Keine Ahnung was dann immer so ein Aufriss soll. Gästefans verbieten, aber nichts unternehmen wenn mit HSV Schals behangene Leute in Stadion spazieren. Ich gönne ihnen das Spiel und dem Verein jeden Zuschauer, aber das ist einfach nur inkonsequent.

Über Lautsprecher wurde während des Spiels sold out vermeldet. Also wurden immerhin alle 800 Karten verkauft.

Im Stadion machten die Ordner dann ihre Runde und kontrollierten die Auflagen. Die Zuschauer mussten sitzen und auch auf den Sitzplätzen Maske tragen. Die Maske im Freien erschließt sich mir jedoch nicht ganz. Es nervt einfach nur noch.

Genervt war sicher auch Weiche Flensburg die mit 1:0 in Führung gingen und das Spiel durch zwei Elfmeter verloren. Dadurch kochten auch die Emotionen der Spieler zum Ende des Spiels hoch und es war Zeit abzupfeifen. Da war ich bereits in Lauerstellung kurz vor dem Ausgang. Es wurde langsam kalt und ungemütlich und da bin ich nach Abpfiff schnellstmöglich los.

Stadion:

Moorrege – Sportanlage An’n Himmelsbarg Platz 1

Spiel:

13.09.2020 – Moorreger SV vs SC Egenbüttel III
friendly – 3:4 – Z: 35

Report:

Mit Florian scheiterte ich am Hamburger Verkehr vor dem Elbtunnel. Das geplante Spiel bei Lüneburg fiel dadurch ins Wasser. Also wurde fix das Handy geschwungen und mit dem Freundschaftsspiel in Moorrege ein anderer machbarer Kick nördlich der Elbe hervor gezaubert.

Beim letzten mal gab es hier nur den Nebenplatz, heute dann der Hauptplatz und somit Anlagenkomplettierung. Hopper Herz was willst du mehr?