"Wir machen gut Strecke!"

47.) Niederlande

Stadion:

Sneek – Sportpark Leeuwarderweg

Spiel:

06.09.2020 – LSC 1890 vs Friesche Voetbal Club
Niederlande, Beker (Pokal Vorrunde) – 1:2 – Z: 200

Bilder aus Sneek: http://www.sportandtravel.de/2020-09-06-sneek-niederlande/

Report:

Am Sonntag fuhren wir in das hübsche Örtchen Sneek mit schöner Innenstadt und dem Wahrzeichen dem Wassertor aus dem Jahre 1613. Hier machten wir einen kleinen Rundgang und gönnten uns ein hollandtypisches Mittagessen. Alle Bilder gibt es wie immer oben im Link.

Dann war es auch schon langsam Zeit sich auf den kurzen Weg zum Stadion aufzumachen.

Durch das Beschäftigen mit den ältesten Stadien in den Niederlanden in denen noch Fußball gespielt wird, entdeckte ich diese Ansetzung eher durch Zufall auf der Facebookseite des LSC 1890 aus Sneek.

Der Traditionsclub Club spielt nämlich in einem ziemlich alten Stadion. Der Sportpark Leeuwarderweg wurde im Jahr 1928 erbaut und ist ein absolut einzigartiges Schmuckstück.

Das in grün, gelb und rot gehaltene Gebäude besteht aus einer Holztribüne in der ein Sprecherturm, die Umkleiden sowie Besprechungszimmer integriert sind. Außedem befindet sich hier die urige Stadionkneipe mit Terrasse die auch ein irischer Pub sein könnte. Alle wichtigen Funktionen sind hier also unter einem Dach.

Gebaut wurde es im Architekturstil der Amsterdamer Schule (Amsterdamse School). Es ist einfach ein Gesamtkunstwerk und deswegen auch offiziell Rijksmonument genauso wie die beiden Kassenhäusschen im Eingangsbereich.

Das Gelände ist dann neueren Datums mit Kunstrasen, Umzäunung und Werbebanden.

Für jeden Sammler von aussergewöhnlichen Grounds kann ich den Sportpark Leeuwarderweg nur empfehlen.

Bei freiem Eintritt empfing die heimische Lycurgus-Sparta Combinatie von 1890 den Friesche Voetbal Club zum Kräftemessen in der Pokal Vorrunde. Gute 200 Zuschauer zog dieses Duell an.

Der FVC kann das Spiel nach der regulären Spielzeit knapp mit 1:2 für sich entscheiden und so bleibt uns und besonders Madame eine Verlängerung erspart. Auch wenn es unlimited Amstel Bier gibt, reichen ihr 90 Minuten Fußball  dann doch völlig.

Danach ging es auch schon wieder in unsere Hütte und am nächsten Tag nach Hamburg. Corona sorgt zur Zeit dafür, dass der Fokus auf andere Groundhopping Ziele gerichtet ist und so kommen zum Beispiel die niederländischen Perlen in die engere Verlosung. An diesem Wochenende wurden zwei Prachtexemplare davon erfolgreich eingefahren.

Stadion:

Haren – Stadion De Esserberg

Spiel:

05.09.2020 – Be Quick 1887 vs HBS Craeyenhout
Niederlande, Hoofdklasse Zondag A – 3:0 – Z: 170

Bilder aus Groningen: http://www.sportandtravel.de/2020-09-05-groningen-niederlande/

Report:

Madame hatte Bock auf Camping oder wohl eher Campingplatz Atmosphäre. Im Prinzip also Glamping: Luxus ohne sich dabei die Hände schmutzig zu machen, im Zelt bei Regen einen abzufrieren bzw. das Ding überhaupt auf- und abbauen zu müssen. Was habe ich eine Glück, dass sie nicht so verwöhnt ist!

So kam jedenfalls die Niederlande als Campingnation mit ihren schönen Plätzen ins Spiel. Hier fanden wir unweit von Groningen ein schönes Exemplar mit voll ausgestatteten Hütten.

Für mich sollte bei der Reise selbstredend auch Fußball mit dabei sein und so war die Wahl des Campingplatzes nicht ganz ohne Hintergedanken. In Haren am südlichen Rand von Groningen sollte nämlich am Abend ein Heimspiel des Be Quick 1887 über die Bühne gehen.

Vorher schauten wir uns noch Groningen an, das wir bereits am Vormittag erreichten. Das Auto stellten wir kostenneutral in einm Vorort ab und fuhren mit dem Bus ins Zentrum. Das kann ich auch nur jedem empfehlen, da Parkplätze rar und utopisch teuer sind.

Außerdem stören überall Fahrradfahrer die Krone der Schöpfung, den Autofahrer, beim Ausüben seiner Tätigkeit. Hier muss man tierisch aufpassen, wenn die Radler einem einfach unerlaubt in den toten Winkel fahren. Ist leider nur im ersten Moment witzig wenn der Autofahrer aus dem Fahrradfahrer einen fliegenden Holländer macht.

In der Innenstadt gab es zum Start in den Tag einen Besuch in einem indonesischen Restaurant und später noch einen Einkauf im Indonesia/Asia Markt. Da kam Sektion Indonesien voll auf ihre Kosten und der Ausflug hatte sich für sie bereits jetzt mehr als gelohnt.

Gut gestärkt ging es dann zu Fuß durch Groningen. Die Stadt ist jetzt nicht so riesig, aber auf dem Marktplatz war ganz schön was los. Die Massen schoben sich über den Platz und die Straßencafes und Restaurants waren gut besucht. Bilder unserer kleinen Walking-Tour gibt es wie immer oben im Link.

Danach checkten wir in unserer Hütte ein und nach kurzer Pause fuhr ich zum Fußball. Ich hatte irgendwann mal im Internet eine Liste mit den ältesten niederländischen Stadien, die noch im Spielbetrieb sind, gefunden.

Auf dieser Liste befindet sich auch das Stadion des schon 1887 gegründeten Be Quick. Der Verein kann so einige Erfolge vorweisen darunter einen niederländischen Meistertitel aus der Saison 1919/1920 und 18 Noordelijk kampioenschap voetbal (Nordholländische Fußballmeisterschaften).

Gespielt wird im gepflegten Stadion De Esserberg mit Tribüne von 1933. Mittleweile leider auf einem Kunstrasen, aber immerhin mit einer Kapazität von guten 12.000 Zuschauern und das in der Hoofdklasse!

Das Stadion war sogar mal größer, da das Spielfeld früher tiefer lag als heute. Geblieben ist ein stattliches Stadion mit zahlreichen Steinstufen hinter den Toren und auf der Gegengeraden sowie die überdachte Evert van Linge Haupttribüne. Hier findet man Holzbänke, einen sehr engen Spielertunnel und ein Sprecherhäusschen.

Vorab bestätigte mir eine nette Dame vom Verein per Mail das heutige Spiel und am Einlass wollte man mich sogar ohne zu bezahlen rein lassen. Den Eintritt von 5 EUR habe ich trotzdem bezahlt. Ehrensache! Das ging sogar ohne sinnlose Clubcard! An dieser Stelle mal Danke und Grüße an die Verantwortlichen vom Be Quick 1887!

Vor ca. 170 Zuschaueren und einigen weiteren Hoppern gab es heute einen 3:0 Heimsieg gegen HBS Craeyenhout. Dabei kam ich noch mit dem ein oder anderem Einheimischen ins Gespräch, die ganz interessiert waren was einen aus Hamburg nach Holland zum Amateurspiel verschlägt.

Dabei war auch Gerry ein niederländischer Hopper der natürlich wusste warum ich hier bin. Den Kollegen findet ihr hier: https://www.instagram.com/gerrygrave

Nach dem Spiel fuhr ich zufrieden zurück zum Campingplatz von wo aus es am nächsten Tag mit der nächsten Perle weitergehen sollte!

Stadion:

Almelo – Stadion Bornsestraat

Spiel:

07.09.2019 – AVC Heracles Almelo vs ASV’57 Aadorp
Niederlande, Mannen Zaterdag – Groep 2 20 – 3:2 – Z: 100

Pictures of Menkemaborg: www.sportandtravel.de/2019-09-08-menkemaborg-niederlande/

Report:

Germany loses on Friday evening in Hamburg against the Netherlands and as a reward Section Indonesia and me visited the winner the next day. The goal was Almelo, 2005 my first visit of the Netherlands at the “big” Heracles, this time the first visit for her at the “little” Heracles.

On the way back from Belgium this year we failed gloriously, because they played on the second pitch and that despite confirmation via Facebook.

The AVC office sent us an e-mail with the information that the match will be played in the stadium today. There they thought I was mistaken and I would like to visit the professional club Heracles. I had to assure again that I am really interested in the small amateur club and its beautiful stadium.

Today we arrived early and confirmed again on the spot that there will be a match in the stadium. Then there was still enough time to visit an indonesian Imbiss where we could still be served. Officially here you are not allowed to sit and eat, but only to pick up but if you already have compatriots as guests, this is also made possible. Just like last time, when we went there instead of football.

Then we went back to the stadium. Entrance did not have to be paid and so we made ourselves comfortable on the monumental wooden grandstand from 1924. What a world class tribune! It is supposed to be based on English grandstands. The grandstand is now a listed monument and has the status of a “Rijksmonument”. It looks very well maintained and is one of the oldest stadiums in Holland.

In addition, the grandstand has a licence as a wedding location. In case someone wants to get married there. But this is out of the question for the average Groundhopper, because they aren’t interested in women. What a stadium gives them, no woman can give them! ;)

The number of spectators was difficult to determine, because there were more games running parallel and players and spectators came and went again and again and because the clubhouse and the cabins are at the main pitch and there was always movement. About 100 spectators who mainly saw this game will have been there.

After 90 minutes an 5 goals Section Indonesia achieves the country point Netherlands and we went on to our overnight stay. The next morning we visited Menkemaborg before another game on the way back. In the northeast of the Netherlands you can admire this beautiful property from the 14th century with castle and garden. Pictures can be found as always in the link above.

Report:

Deutschland verliert am Freitagabend in Hamburg gegen die Niederlande und zur Belohnung statteten Sektion Indonesien und ich dem Sieger am nächsten Tag einen Besuch ab. Ziel war Almelo, 2005 mein Länderpunkt mit dem “großen” Heracles, dieses Mal der Länderpunkt für sie beim “kleinen” Heracles.

Auf der Rückreise aus Belgien dieses Jahr sind wir daran glorreich gescheitert, da auf dem Nebenplatz gespielt wurde und das trotz Zusage per Facebook.

Per E-Mail gab es aus der Geschäftsstelle des AVC für heute die Info das im Stadion gespielt wird. Dort dachte man erst ich verwechsle da etwas und ich möchte den Proficlub Heracles besuchen. Ich musste nochmals versichern, dass ich tatsächlich an dem kleinen Amateurclub und seinem wunderschönen Stadion interessiert bin.

Heute dann frühzeitige Anreise und nochmalige Bestätigung vor Ort, dass im Stadion gespielt wird. Dann war noch genug Zeit erneut einen indonesischen Imbiss aufzusuchen in dem man uns noch kannnte. Hier darf man offiziell nicht sitzen und essen, sondern nur abholen aber wenn man schon mal Landsleute zu Gast hat, wird auch das möglich gemacht. Genau wie beim letzten Mal, als wir statt Fußball eben dort eingekehrt sind.

Danach ging es wieder zum Stadion. Eintritt musste nicht bezahlt werden und so machten wir es uns auf der monumentalen Holztribüne von 1924 gemütlich. Was für ein weltklasse Teil! Sie soll wohl englischen Tribünen nachempfunden sein. Die Tribüne ist mittlerweile Denkmalgeschützt bzw. hat den Status “Rijksmonument”. Sie wirkt sehr gepflegt und ist eines der ältesten Stadien in Holland.

Außerdem hat die Tribüne eine Zulassung als Hochzeitslocation. Falls jemand dort heiraten möchte. Kommt für den durchschnittlichen Groundhopper aber nicht in Frage, da dieser mit Frauen nichts anfangen kann. Denn was ihm ein Stadion gibt, kann ihm keine Frau geben! ;)

Die Zuschauerzahl war schwer zu ermitteln, da parallel weitere Spiele liefen und immer wieder Spieler und Zuschauer kamen und gingen und weil das Vereinsheim und die Kabinen am Hauptplatz sind und dort immer Bewegung war. Um die 100 Zuschauer die hautpsächlich dieses Spiel sahen werden es aber gewesen sein.

Sektion Indonesien fährt nach 90 torreichen Minuten den Länderpunkt ein und weiter ging es zu unserer Übernachtung. Am nächsten Morgen stand vor einem weiteren Spiel auf der Rückfahrt noch der Besuch der Menkemaborg an. Ganz im Nordosten der Niederlande gibt es dieses schöne Anwesen aus dem 14. Jahrhundert mit Schloss und Gartenanlage zu bewundern. Bilder gibt es wie immer oben im Link.

Stadion:

Dordrecht – Riwal Hoogwerkers Stadion

Spiel:

09.02.2018 – FC Dordrecht vs Helmond Sport
Erste Division – 3:2

Zuschauer: 1.143

Bilder vom Kasteel Hoensbroek und vom Kasteel Heeswijk hier: www.sportandtravel.de/20180209-kasteel-hoensbroek-und-kasteel-heeswijk/

Report:

Nach erfolgreicher Fortbildung stand ein langes Fussballwochende in den westlichen Nachbarländern an. Zum Auftakt ging es in die Niederlande. Bevor es aber zum Fussball ging, schaute ich mir noch zwei Schlösser an. Die Bilder dazu gibts im Link oben.

In Dordrecht angekommen erwartete mich dann wildes Schneetreiben, so dass der Anstoss um eine halbe Stunde verschoben werden musste. Der Platzwart gab mit seinem kleinen Trecker alles und später halfen auch noch ein paar andere beim Schneeschieben. Hier war es echt mal ein Vorteil, dass es in Holland häufig Kunstrasen gibt und die es möglich machen bei so einem Wetter zu spielen. Es war außerdem saukalt aber unter den Heizstrahlern der Haupttribüne war es zu ertragen ;)

Helmond bringt ein paar Fans mit die außer bei den Toren nicht weiter auffallen. Die Dordrecht Supporter reissen auch keine Bäume aus, bieten aber zum Einlaufen eine kleine Choreo.

Für die etwas über tausend Zuschauer gab es ein flottes Spielchen mit 5 Toren und dem Heimsieg für den FC zu sehen.

Auch vor Dordrecht macht der Kommerz keinen Halt und so bekommt man Essen und Getränke nur mit einer aufladbaren Karte. Ganz wichtig um bei diesem Zuschaueransturm den Verkauf besser abwickeln zu können.

Nach dem Spiel ging es dann noch ca. 80 km bis hinter die belgische Grenze wo ich mir eine günstige Übernachtung, in einem alten aber schick renovierten Landhaus, geschossen hatte.

Stadion:

Tilburg – Koning Willem II Stadion

Spiel:

27.01.2017 – Willem II Tilburg vs Sparta Rotterdam
Eredivisie – 3:2 – Z: 12.300

Report:

Weiter gehts mit Holland. Wenn man schon mal in Bonn auf Dienstreise ist und auch am Samstag arbeiten kann/muss, kann man auf nen Freitag Abend mal eben 200 km oneway nach Holland wegzimmern.

Dieses Mal nach Tilburg wo Sparta Rotterdam zu Gast war. Diese wurden begleitet von einem unerwartet großen Gästehaufen der sogar ein Fahnenintro präsentierte. Die Stimmung war insgesamt hollandtypisch sehr durchwachsen und nichts besonderes. Ab und zu das gewohnte monotone Rauschen da man einfach nur anwesend ist. Langweilig für erste Liga!

Um die Veranstaltung noch unerträglicher zu machen gab es einen grottenschlechten Auftritt einer holländischen Pop-Trachten-Truppe die mit Vollplayback auf dem Rasen einige ihrer grausamsten Hits vortrug. Irgendwas zwischen holländischer Volksmusik und Mallorca Suff Liedern. Unterirdisch!

Da das Publikum noch nicht genug gelitten hatte, ging der diensthabende Stadion DJ in Keller und holte die ganzen alten Folterinstrumente hervor. So kamen alle Anwesenden noch in den “Genuss” von Lou Bega’s Mambo No. 5 und ähnlichem Hafer. Dieser DJ gehört geteert und gefedert! … und die Trachtentruppe gleich mit!

Ach ja Fussball: Wenigstens das können die Niederländer ganz gut. Dieses Spiel wurde übrigens wieder in der Nachspielzeit entschieden als Tilburg noch das 3:2 schoss. Nach dem Spiel ging bei anständiger Musik im Auto wieder schnell zurück nach Deutschland. Genug Holland für dieses Jahr!

Stadion:

Venlo – Seacon Stadion De Koel

Spiel:

22.01.2017 – VVV Venlo vs MVV Maastricht
Eerste Divisie – 2:1 – Z: 8.000

Report:

Derbytime in den Niederlanden! Heute stand das Limburg Derby zwischen Venlo und Maastricht in der zweiten Liga an. Für holländische Verhältnisse eine der interessanteren Partien. Es herrschte durchaus gute Stimmung, überdurschnittlich gut für die Wohnwagennation, geht also in Ordnung. Dazu noch ein fast ausverkauftes Stadion und ein voller Gästeblock. Was will man mehr.

Die Venlo Fans zeigten noch eine Choreo und gesponserten Rauch zum Einlaufen der Mannschaften. Bei den Gästen gabs in der Hinsicht leider nichts zu sehen. Dafür aber ordentlichen away Support.

Der Spielverlauf sorgte auch für Spannung und es wurde zum Ende noch mal richtig euphorisch als Venlo in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte.

Danach ging es zurück nach Deutschland inklusive Verkehrskontrolle durch deutsche Beamte direkt hinter der Grenze. Da ich seit einiger Zeit aus dem Waffen- und Drogengeschäft ausgestiegen bin, konnten sie nichts im Fahrzeug finden. Außerdem beantwortete ich die 1 Millionen Euro Frage zum Endergebnis des Spiels richtig und so ließen sie mich weiter fahren.

Stadion:

Maastricht – De Geusselt

Spiel:

15.01.2016 – MVV Maastricht vs Helmond Sport
Eerste Divisie – 1:4 – Z: 4.139

Report:

Endlich wieder ins zweitlangweiligste Land der Welt um dort Zweitliga Fussball zu sehen. Ein noch langweiligerer Neubau ohne Besonderheiten erwartet einen in Maastricht.

Problemlos direkt am Stadion geparkt, denn das Zuschauerinteresse hielt sich am kalten Freitag Abend in Grenzen. Über 4.000 Zuschauer sollen es gewesen sein, wohl eher die Hälfte stimmt. Ein paar Hanseln aus Helmond waren auch im Gästeblock mit ganzen zwei Fahnen, wobei die größere Oldschool Fahne kaum 15 Minuten hing, dann abfiel und man es nicht für nötig hielt sie wieder festzumachen.

Auf Heimseite bildetet sich ein kleiner Ultrahaufen der ab und zu mal sang, was aber mit dem negativen Spielverlauf rapide abnahm.

MVV holte sich nämlich eine schöne 1:4 Klatsche ab, was einige Zuschauer dazu bewegte das Stadion frühzeitig zu verlassen.

Ansonsten ist man in Maastricht der Meinung sinnlose Bezahl-Chips einzuführen. Nur mit denen kann man Speisen und Getränke erwerben. 1 Chip = 2 Euro.

Ich wollte 8 Euro in Chips haben (also 4 Chips ihr Faultiere!), gab Madame einen Zwanziger, bekam 12 Euro wieder und 8 Chips. Is klar! Also for free verpflegt, denn die restlichen Chips hab ich dann an einem anderen Stand wieder in Euro getauscht. Selbst schuld! Sinnloser Mist!

Auch die Ordner machten einen auf oberwichtig bei 2.000 Zuschauern und hielten sich strikt an die Blocktrennung, nur um in der zweiten Halbezeit drauf zu pfeifen. Sinnlos!

Nach 90 Minuten abfrieren, immerhin mit vielen Toren, ging es auch schon wieder auf und davon. 2. Liga Holland kann so grausam sein!

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Stadion:

Enschede – De Grolsch Veste

Spiel:

10.05.2015 – FC Twente Enschede vs FC Dordrecht
Eredivisie – 3:0 – Z: 27.700 (60)

Report:

In Enschede angekommen, das Auto direkt am Stadion abgeparkt, das reservierte Ticket geholt und schon konnte das Spektal beginnen.
Zu Gast war heute der FC Dordrecht der sich bereits aus der Eredivisie verabschiedet hatte. Auch für Twente, die irgendwo im Mittelfeld Niemandsland rumdümpeln, ging es um nichts mehr. Also beste Vorraussetzung für einen tollen Fussballnachmittag ;)

Stimmung war die für Holland typische, also weiß jeder was los war. Die Gästefans ließen noch etwas grünen Rauch los und zündeten ein paar Blinker,
was man auch nicht erwartet hatte. Kleiner Ordnereinsatz, ein bißchen rumschubsen und schon ging es weiter. Die Twente Fans mit eher unmotivierten Sing Sang, aber bei so einer Saison verständlich. Soviel zu den Rängen.

Auf dem Platz eine klare Angelegenheit für Twente, einige Großchancen wurden vergeben und so musste sich FC Dordrecht am Ende mit “nur” 3:0 geschlagen geben. Das war aber zu erwarten wenn man gegen den Letzten der Liga spielt und selbst für Höheres bestimmt ist.

Den Twente Fans merkte man vor und während des Spiels ihren Unmut über diese miserable Saison an.
Nach dem Spiel wurde es dann versöhnlich, man feierte noch sich selbst und die Mannschaft und hofft auf eine bessere nächste Saison.

Nach dem Spiel direkt am Stadion die erste Mitfahrgelegeheit aufgesammelt, unterwegs noch weitere und schon ging es wieder nach Hamburg,
das man pünktlich zur Prime Time erreichte.

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