Stadion:
Belgrad – Stadion Hajduka na Lionu
Spiel:
03.09.2017 – FK Hajduk Beograd vs OFK Balkan Mirijevo
Serbien – Zona Beograd (4.Liga) – 1:1 – Z: 130
Report:
Zum Start in den Sonntag fuhr ich in ein paar Minuten mit dem Auto zum FK Hajduk Beograd. Im alten Stadion zwischen zwei Wohnhäusern findet man eine kleine Tribüne mit Vereinsheim und einige Stufen und Schriftzug auf der anderen langen Seite. Hier gönnte ich mir vor dem Spiel noch einen Espresso der das Ćevapi vom Vortag noch mal richtig in Wallung brachte.
Der OFK Balkan Mirijevo brachte sogar einige Gäste Fans mit die ab und zu hinter der Forest Boys Fahne supporteten. Ungefähr 30 Mann eher jüngeren Semesters mit augenscheinlich eindeutiger politischer Ausrichtung. Beim Tor des OFK Balkan sprang auch noch die Hälfte der Tribüne hoch also waren am Ende locker die Hälfte der Zuschauer den Gästen zuzuordnen.
In der Halbzeitpause schrie der Gästetrainer sein Team lautstark in der Kabine zusammen, so dass man auch draußen seinen Anschiss gut mithören konnte. Auch am Spielfeldrand war der Kollege, Kategorie: serbischer LKW Fahrer, kaum zu bremsen.
Das harte Spiel konnte keines der Teams für sich entscheiden und endetet so unentschieden.
Bemerkenswert war, dass nach dem Spiel beide Mannschaften zur den aktiven Fans auf der Gegengeraden ging um sich gegenseitig zu applaudieren und abzuklatschen. Fair Play!
Danach ging es mit dem Mietwagen weiter zum vierten und letzten Spiel in Serbien auf dieser Tour.
Stadion:
Pančevo – Gradski Stadion
Spiel:
02.09.2017 – FK Dinamo Pančevo vs FK Radnički Šid
Srpska Liga – Vojvodina (3.Liga) – 5:0 – Z: 200
Report:
Mit dem 72er Bus dauerte es dann gute 45 Minuten eh ich wieder am Nikola Tesla Flughafen war. Hier holte ich den Mietwagen ab und fuhr gemütlich durch Zemun und dann eine Art Ortsumgehung nördlich von Belgrad nach Pančevo. Die zu dieser Uhrzeit kaum befahrene Umgehung war teilweise 3 spurig aber es waren nur 50 km/h erlaubt! Versteh mal einer …
Die Polizei stand auch unterwegs und zog raus. Die meisten hielten sich nämlich nicht ans Tempolimit. Natürlich ein fetter Porsche Cayenne der sich auch seine Belehrung und Strafe abholen durfte. Ein paar Minuten später überholte der mich auch schon wieder mit deutlich zu hohem Tempo.
In Pančevo in der Nähe des Gradski Stadion abgeparkt und direkt rein ins gar nicht mal so kleine Stadion. Eintritt wurde nicht verlangt, also gabs auch kein Ticket.
Ich suchte mir ein schattiges Plätzchen, da ich am Vormittag schon reichlich Sonne abbekommen hatte. Auch hier gab es nur Getränke und Vogelfutter im Angebot. Dafür findet man vor dem Stadion ein paar Läden und Bars wo man sich mit Speisen und Getränken eindecken konnte und da es keine Kontrollen gab auch alles mit ins Stadion nehmen konnte.
Dinamo schoss Radnički Šid locker mit 5:0 ab und machte dabei so einige Großchancen gar nicht rein. Der Sieg hätte höher ausfallen können.
Durch ein Unwetter wurde es ziemlich dunkel und der Regen konnte jeden Moment einsetzen und so pfiff der Schiedsrichter überpünktlich ab. Viele waren eh schon auf dem Sprung, das Spiel war längst entschieden und wenn man sich beeilte konnte man im Fernsehen wahrscheinlich noch das Länderspiel von Serbien anschauen.
Mit dem Beginn des heftigen Regens saß ich dann im Auto und fuhr zurück nach Belgrad zum Apartment. In der Altstadt schaute ich noch bei einem kleinen Straßenfest mit Live Musik vorbei bevor ich es mir für den Rest des Abends mit leckerem Ćevapi vor dem Fernseher gemütlich machte.
Stadion:
Belgrad – Stadion GSP Polet
Spiel:
02.09.2017 – FK GSP Polet Beograd vs FK Sopot Beograd
Srpska Liga – Beograd (3.Liga) – 2:0 – Z: 120
Bilder aus Belgrad hier: www.sportandtravel.de/20170901-belgrad-serbien/
Report:
Am Länderspielwochenende ging es für mich nach Serbien und Montenegro. Hauptziel war das Spiel Montenegro gegen Rumänien in Podgorica und der damit verbundene Länderpunkt. Da man dort nicht ganz so günstig hingkommt, dafür aber von Belgrad, wurde die serbische Hauptstadt mit in die Planung aufgenommen.
Gebucht wurde der Gabelflug Hamburg – Belgrad – Podgorica – Hamburg sowie ein Oneway Belgrad – Podgorica. Am Ende günstiger und ertragreicher als nur nach Montenegro zu fliegen.
Am Samstag Abend fand in Belgrad das Länderspiel gegen Moldawien statt, auf das ich verzichtete da ich bereits im Partizan Stadion war und der Gegner auch nicht so interessant ist. So wurden drei 3.Liga und ein 4.Liga Spiel(e) in und um Belgrad anvisiert.
Ich kam bereits am Freitag in Belgrad an und fuhr gegen Mittag mit dem Tingel-Tangel Bus 72 ins Zentrum und lief durch die Altstadt zum gebuchten Apartment. Top Unterkunft mit Pförtner der mich bereits erwartete, Klimaanlage, Küche usw. Von hier aus ging es noch ein wenig durch die Stadt und auf die Festung Kalemegdan bevor doch zeitig ins Bett ging.
Am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg zum 11 Uhr Spiel beim FK GSP Polet. Zu Fuss war ich dann in nur 10 Minuten am Stadion am äußersten Zipfel der Altstadt wo Donau und Save zusammen fließen.
Hier findet man zwei Plätze vor, einer mit richtig schicker Tribüne aber scheinbar unbespielt und den Hauptplatz mit Stufen auf einer Seite und einem unfertigem Vereinsheim hinter dem einem Tor sowie Blick auf den Nebojša-Turm hinter dem anderen. Außerdem kann man auf der anderen Längsseite das Spiel von der Stadtmauer aus betrachten, was auch einige Zuseher als günstige Alternative nutzten.
Bei praller Sonne und 2 Trink-Unterbrechungen pro Halbzeit holten die Hausherren den 2:0 Sieg.
Verpflegung gab es nur in Form von Getränken und Vogelfutter durch einen fliegenden Händler, wie so üblich in diesen Gefilden.
Das nächste Spiel war erst um 16:30 in Pančevo einem nordöstlichen Vorort von Belgrad. Also genug Zeit um zum Busbahnhof zu laufen und wieder mit dem 72er Bus zum Flughafen zu fahren um dort den reservierten Mietwagen abzuholen.
Stadion:
Hamburg – Sportzentrum Steinwiesenweg Platz 1 (Stadion)
Spiel:
29.08.2017 – HFC Falke II vs TSV Gut Heil Heist II
Hamburg, Kreisklasse 6 – 5:0 – Z: 45
Report:
Heute gab es die (bis dahin) seltene Gelegenheit im Sportzentrum Steinwiesenweg das kleine Stadion zu besuchen. Das zieht natürlich auch Prominenz wie den Bier Baron nebst Anhang und Florian der mit Fahrrad anreiste, sowie noch einige andere Hopper.
Es konnte also los gezecht werden und wie immer ist der Schmier Baron vorn mit dabei! Immer rein in den Unkörper!
Am Anfang war das Spiel eher langweilig aber dann verpasste Falke den Heistern noch 5 Dinger. Das Erlebnis wurde abgerundet durch eine live Telefonschaltung zum Ostmöter der wahrscheinlich schon wieder die nächsten Schandtaten in der Kreisklasse Börde plant.
Stadion:
Jork – ASC Sportzentrum
Spiel:
26.08.2017 – ASC Cranz-Estebrügge vs FC Oste/Oldendorf
Niedersachsen, Lüneburg Bezirksliga 4 – 4:0 – Z: 120
Report:
Heute ging es mit Florian ins Alte Land nach Jork um das Heimspiel von Cranz-Estebrügge gegen Oste/Oldendorf zu erleben. Nach leichtem rumgekurve durchs dörfliche Idyll sind wir gerade noch rechtzeitig angekommen und sahen den Heimsieg des ASC zusammen mit ungefähr 120 Zuschauern auf dem Rasenplatz des Sportzentrums.
Da eine Anlagenkomplettierung unabdingbar ist, müssen wir also noch mal her um den UMT auch noch wegzuhauen. Die Vorfreude bei Florian ist bereits jetzt riesig ;)
Stadion:
Kauniainen – Kauniaisten Keskuskenttä
Spiel:
20.08.2017 – Grankulla IFK vs KPV Kokkola
Ykkönen – 0:3 – Z: 200
Bilder aus Helsinki hier: www.sportandtravel.de/20170819-20-helsinki-finnland/
Report:
Am Samstag ging es mit der Fähre in zwei Stunden nach Helsinki. Dort wurde das neue Fährterminal Länsiterminaali (Westterminal) angesteuert. Früher fuhr man direkt auf den Dom und Fischmarkthalle im Zentrum zu und hatte so einen wunderbaren Blick auf Helsinki.
Wie der Name schon sagt ist das Terminal etwas westlich vom Zentrum gelegen aber nicht sehr weit und direkt an die Straßenbahn angebunden so dass man problemlos ins Zentrum kommt.
Gesagt, getan. Wir fuhren direkt zum Hostel legten die Sachen ab und weiter gings in die Stadt. (Link oben)
Am Sonntag stand Fussball in der zweiten finnischen Liga, der Ykkönen, auf dem Zettel. Vom zentralen Busterminal, ähnlich wie in Tallinn unter einem Einkaufszentrum, ging es in der Vorort Kauniainen zu Grankulla IFK.
Der Bus fährt einen quasi fast direkt vor die Tür des kleinen Stadions das in einer Waldsiedlung liegt. Insgesamt verirrten sich noch ca. 200 weitere Zuschauer ins Stadion.
Kokkola geht als Favorit ins Spiel und siegt auch ohne größere Mühen. Einziger Zwischenfall war der Ausraster des Gästespielers Washilly Tshibasu der mit Gelb-Rot vom Platz musste und sich tierisch darüber aufregte. Auf dem Weg in die Kabinen unterhalb der Haupttribüne ließ er sich dazu hinreißen einen Ersatzball mit voller Wucht auf die Tribüne in die Menschenmenge zu schiessen. Da war die Aufregung natürlich groß.
Etwas später kam er aber reumütig aus der Kabine, ob aus eigenem Antrieb oder weil jemand auf ihn eingeredet hat weiß ich nicht, und ging auf die Haupttribüne um sich zu entschuldigen. Er stellte sich also dem gesamten Heimpublikum und das Entschuldigen wurde auch mit Applaus bedacht. Dumme Aktion am Anfang aber immerhin die Eier dafür gerade zu stehen. Sieht man auch nicht allzu oft.
Einen Grillstand gab es auch aber in Finnland gibt es die Unsitte nur die Wurst zu verkaufen. Es gibt kein Toastbrot geschweige denn Brötchen. Da tun die sich die Wurst in so n Papierding, spritzen da noch Senf und Ketchup rein und essen das aus dieser eingesifften Papiertüte. Nein danke! Ich beließ es bei einem Kaffee.
Nach dem Spiel ging es wieder zurück nach Helsinki von wo aus es noch mal einen Tag nach Tallinn ging und dann wieder per Flieger zurück nach Hamburg.
Finnland und Estland haben sich wieder sehr gelohnt, beim nächsten Mal muss man aber unbedingt mehr ins Land fahren.
Stadion:
Tallinn – Infoneti Lasnamäe staadion
Spiel:
18.08.2017 – FC Infonet Tallinn vs Viljandi JK Tulevik
A.Le Coq Premium liiga – 7:0 – Z: 130
Bilder aus Tallinn hier: www.sportandtravel.de/20170817-18-tallinn-estland/
Report:
Ein kleiner Sommer-Urlaubsausflug führte Sektion Indonesien und mich nach Estland und Finnland.
Zuerst ging es in die wunderschöne Hansestadt Tallinn, die ich schon mehrfach besucht hatte. Diese wurde am ersten Tag zu Fuss und am zweiten Tag per Fahrrad erkundet. Bilder dazu gibts im Link oben. Weltklasse Stadt!
Der Sport sollte auch nicht zu kurz kommen und so ging am Freitag Abend zum FC Infonet. Da ich Tallinn schon einige Plätze gesehen hatte, war die Auswahl gar nicht mehr so groß.
Mit dem Bus fuhr ich ab dem Viru Keskus, einem Shopping Center und zentralen Busbahnhof, in den nord-östlichen Stadtteil Lasnamäe.
Zwischen den schönsten Sowjet-Platten aber mittlerweile auch neuen modernen Wohnhäusern findet man den Kunstmuru mit kleiner Tribüne.
Für 5 Euro konnten sich die ungefähr 130 Zuschauer und ich sowie ein paar Zaungäste das Spiel anschauen. Ein lupenreiner 7:0 Heimsieg, der sogar zu ein paar Infonet Anfeuerungsrufen im sonst eher stillen Estland führte.
Die handvoll mitgereisten Gästefans ertrugen die Demontage schweigend am Rand der Tribüne.
Mit reichlich Knoblauchbrot, Hot Dog und Fitnessdrink konnte man das Spiel gut genießen ;)
Danach wieder in den Bus ins Zentrum gehüpft und nach 2 Tagen Tallinn ging es am nächsten Morgen weiter nach Helsinki in Finnland.