Stadion:
Bangkok – TOT Stadium Chiang Wattana
Spiel:
18.03.2017 – Kasetsart University FC vs Songkhla United FC
Thailand Thai 1. Division – 2:1 – Z: 300
Report:
Die letzten Tage in Bangkok waren dann wirklich Urlaub und ich ließ es mir im Hotel mit Pool gutgehen. Diverse Speisen im Land der tausend Köstlichkeiten habe ich auch probiert. In dieser Hinsicht bietet Thailand ja unendlich viele und leckere Möglichkeiten.
Ein bißchen Touriprogramm mussten natürlich auch noch sein und so fuhr ich per Metro und danach mit dem Flußboot zum Königspalast. Einer der Hauptsehenswürdigkeiten von Bangkok. Sehenswert trifft es wirklich. Natürlich gerammelt voll mit Touristen. Ein Selfie-Stick-Inferno!
Dabei ist die Bootsfahrt auch schon ein Erlebnis für sich und bietet schöne Aussichten auf die Stadt. Ein bißchen vorsichtig sollte man sein bei der Wahl des Bootes sein, da es hierbei erhebliche Preisunterschiede gibt. Vor allem sollte man nicht in eines der ganz teuren Touri-Boote steigen. Wenn man es richtig macht, fährt man für nur 15 Baht (40 Cent) vom Central Pier bis zur Haltestelle am Königspalast.
Für den Palast war wieder eine Ausländergebühr fällig. Für 500 Baht (13,50 EUR) darf man rein. Es wird von den Sicherheitsleuten übrigens penibel auf die Kleiderordnung geachtet. Egal ob Mann oder Frau, wer zum Beispiel zu viel Bein zeigt oder schulterfrei rumläuft kommt nicht rein. Also am besten gleich mit langer Hose und wenigstens T-Shirt anreisen.
Nach einigen Shopping Ausflügen und weiteren Besorgungen für die Lieben daheim, stand auch schon das letzte Spiel der Reise auf dem Plan.
Dazu ging es ins TOT Stadium unweit des Don Muang Flughafens um Universitätsteam Nr.3 der Tour zu besuchen. 400 Zuschauer und zwei kleine aktive Fanszenen versuchten sich im Support. Ein Edelfan der Auswärtsmannschaft hatte seine eigene Fahne dabei auf der er selbst auch abgebildet war. Vielleicht eine Idee für den ein oder anderen Hopper.
Kasetsart University FC holt den Sieg und somit war für mich der sportliche Teil der Reise absolviert.
Letzter Programmpunkt war die Rückreise über Kuala Lumpur und Dubai nach Hamburg. In Dubai traf ich dann geplant mit Sektion Indonesien zusammen um das letzte Teilstück bis Hamburg zusammen zu fliegen.
Damit geht auch diese Urlaubsreise mit 5 besuchten Ländern und 2 neuen Länderpunkten zu Ende. Erneut eine erlebnisreiche Tour nach Südostasien die sich sehr gelohnt hat!
Stadion:
Bangkok – Bangkok-Thonburi University Stadium
Spiel:
15.03.2017 – BTU United FC vs Banbung United FC
Thailand League Cup – 2. Qualifikationsrunde – 2:1 – Z: 200
Report:
Mit dem Mopedtaxi fuhr ich pünktlich zum Einlaufen der Mannschaften vor. Also schnell rein ins nächste Universitätsstadion.
Davon gibt es übrigens zwei. Das neuere und größere läuft unter dem Namen Thonburi University Stadium (ohne “Bangkok” davor) und man findet auch eher das bei Suchmaschinen. Für das von mir besuchte habe ich leider keine bessere Bezeichnung gefunden. Es handelt es sich hierbei schlicht und einfach um zwei verschiedene Universitäten. Also ganz genau hinschauen wenn ihr das mal auf dem Zettel haben solltet!
Das frühere Fussball Feld das mittlerweile durch eine große Hauptribüne zum Stadion aufgestiegen ist, durfte heute um die 200 Zuschauer begrüßen. Beim Street View einer großen Suchmaschine kann man noch die unfertige Version sehen.
Auf BTU Seite machte sich ein wilder Hühnerhaufen, meist Frauen, daran das Team zu unterstützen. Mit Fahne ohne Megaphon wurde das Team nach vorn gekreischt. Gästefans waren nicht auszumachen.
Die Supportbemühungen wurden belohnt und BTU wirft Banbung mit 2:1 aus dem Pokal. Es gab sogar einen direkt verwandelten Eckball zu bewunderen.
Danach ging es wieder zum Hotel und die letzten Tage Urlaub in Bangkok konnten beginnen.
Stadion:
Salaya – Mahidol University Stadium
Spiel:
15.03.2017 – Krung Thonburi FC vs Samut Prakan United FC
Thailand League Cup – 2. Qualifikationsrunde – 0:1 – Z: 100
Report:
Das letzte Ziel der Reise sollte Thailand sein und so ging es morgens mit dem Flieger von Phnom Penh zum Don Muang Airport in Bangkok.
Eigentlich hatte ich einen Flug am Abend gebucht, stellte dann aber während der Reise (in Jakarta), fest, dass auf dem Anreisetag in Thailand eine Pokalrunde angesetzt wurde und zwei Spiele in und um Bangkok möglich wären.
In der Nähe meines Hotels in Jakarta war dann zufälligerweise ein Air Asia Service Büro welches ich dann aufsuchte und zu fragen ob es möglich ist den Flug am Morgen statt am Abend zu nehmen. Das war problemlos möglich, sollte aber auch ein bißchen was kosten. Also Augen zu und Kreditkarte durch ;)
In Bangkok angekommen machte ich mich direkt auf den Weg zum Hotel, parkte meine Sachen dort und fuhr gleich weiter in den westlichen Vorort Salaya zum ersten des Spiel des heutigen Pokaldopplers.
Bei brütender Hitze im schnuckligen kleinen Stadion der Mahidol Universität konnte sich dann tatsächlich die Auswärtsmannschaft aus der 4.Liga gegen den Drittligisten durchsetzen.
Hier traf ich dann noch einen Kameruner der in Bangkok lebt und für eine Wettplattform das Spiel tickerte. Er nahm mich nach dem Spiel mit in die Richtung des zweiten Stadions. An einer Hauptstraße ganz in der Nähe warf er mich raus und zeigte mir die Richtung in die ich musste. Also an der Straße ein Mopedtaxi angequatscht was mich die letzten 2 km für schlanke 20 Baht (50 Cent) bis zum Stadion fuhr.
Stadion:
Phnom Penh – National Olympic Stadium
Spiel:
14.03.2017 – Boeung Ket FC vs Magwe FC
AFC Cup, 3.Spieltag – Gruppe F – 1:0 – Z: 1.000
Report:
Von Jakarta ging die Reise weiter mit einem Flug über Kuala Lumpur nach Phnom Penh der Hauptstadt Kambodschas. Am frühen Abend kam ich an und durfte, nachdem ich das Visa on arrival in einer kurzen Prozedur beantragt hatte, das Land betreten.
Am Ausgang des Flughafens geierten schon die ganzen Taxi- und Tuk Tuk Fahrer rum und wollten mich in ihr Fahrzeug locken. An denen ging ich konsequent vorbei zur kaum 100 Meter entfernten Bushaltestelle an der Hauptstraße. Denn von hier ging der Bus zur Innenstadt für keine 50 Cent, statt der 8 – 12 US Dollar die die Fahrer haben wollten.
Im Zentrum hatte ich mir ein richtig gutes Hotel gegönnt mit Pool auf dem Dach und toller Aussicht über die Stadt. Es sollte ja Urlaub sein :)
Am nächsten Tag schaute ich mir die Hauptstadt mal genauer an. Erst lief ich zu meinen anvisierten Zielen und später, um meinen Radius zu erhöhen und weil es einfach mega heiß war, mietete ich mir einen Tuk Tuk Fahrer für eine Stunde.
So kurvten wir durch die für Südostasien typische hektische Stadt. Das übliche halt: Verkehrskaos, laut, heiß, Verkaufsstände und Imbisse überall, Menschen am wuseln ohne Ende, alles was man eben so erwartet.
Auch hier findet man überall diese asiatische Freundlichkeit mit Menschen die einen immer anlächeln und versuchen zu helfen wenn es geht. Klar der ein oder andere will natürlich sein Geschäft mit den Touristen machen und macht gern mal einen ordentlichen Preis aber das gehört dazu. Da muss man halt grob die Preise kennen, dann verhandeln oder eben ablehnen.
Zu den Hauptsehenswürdigkeiten gehört der Königspalast also besuchte ich auch diesen und durfte um die 12 US Dollar Eintritt für den Spass bezahlen. Es lohnt sich aber wirklich. Eine top gepflegte Anlage mit wunderschönen Gebäuden. Ausserdem genug ausländische Reisegruppen bei denen man sich auch mal dazu stellen kann und deren Guide auf englisch oder gar deutsch zuhören kann.
Damit war das kulturelle Programm des Tages erledigt und ich machte mich auf den Weg zum Olympic Stadium in dem nie Olympische Spiele statt gefunden haben.
Im AFC Cup Gruppen Spiel empfing Boeung Ket FC den myamairschen Vertreter Magwe FC. Um die 1.000 Zuschauer wollten diesen internationalen Knaller für 1 US Dollar Eintritt sehen.
Auf dem Kunstrasen fiel in dem schwachen Spiel nur ein Tor durch Boeung Ket. Stimmung war nicht wirklich vorhanden nur ab und zu bei Torgefahr ging eine Raunen durch die Menge.
Relativ ereignislos wurde somit nach 90 Minuten der Länderpunkt Kambodscha eingefahren und ich konnte mich wieder auf den Weg zum Hotel machen.
Am nächsten Tag sollte es schon weiter nach Thailand zum letzten Teil der Reise gehen.
Stadion:
Bogor – Pakansari Stadium
Spiel:
12.03.2017 – Pusamania Borneo FC vs Arema FC
Piala Presiden – Finale – 1:5 – Z: 20.000
terima kasih Fentry!
Bilder und Bericht über Manado und Jakarta hier: www.sportandtravel.de/20170306-11-indonesien-jakarta-manado/
Report:
Frühzeitig ging es am Sonntag Morgen mit Fentry vom Hotel die ungefähr 50 km bis nach Bogor zum Stadion Pakansari. Obwohl der größte Teil der Strecke auf der Autobahn zurück gelegt wurde, dauerte die Anreise knapp 2 Stunden, da es in Stadionnähe verständlicherweise immer voller wurde.
Busseweise reisten die Arema Fans heute an. Wahrscheinlich auch viele Umlandfans. Sie stellten heute den Hauptteil der Zuschauer. Die Borneo Fans hatten da die deutliche längere und aufwändigere Anreise und waren dementsprechend nicht so stark vertreten. Ich denke aber immer noch sehr respektabel für die Entfernung und indonesische Verhältnisse.
Auffällig war der niedrige Altersdurchschnitt der Stadionbesucher. Man sah meist stets gutgelaunte junge Leute. Viele wollten auch gerne mit auf meine Fotos drauf wie sich unschwer erkennen lässt. Ich konnte übrigens keinen weiteren “Bule” im Stadion entdecken. Die einzigen Ausländer waren in den Mannschaften zu finden.
Ein großes Aufgebot an Polizei und Miliz sicherte das Spiel ab, besonders weil heute auch der Präsident von Indonesien Joko Widodo höchstpersönlich anwesend war. Insgesamt wirkten die Sicherheitskräfte aber sehr entspannt.
Ganz ausverkauft war das Spiel nicht und die Ticketbeschaffung war kein Problem, denn es schwirrten überall im Stadionumfeld fliegende Händler herum die Karten anboten. Hier kauft ich auch für Fentry in VIP Ticket, was einfach nur Hauptribünenticket bedeutet, und lud ihn zum Spiel ein.
Das Spiel war dann nicht so spannend. Arema führte zur Halbzeit bereits 3:0 schlug Borneo am Ende klar mit 5:1. Hier tat sich besonders “El Loco” Cristian Gonzáles von Arema mit 3 Toren hervor der dadurch Topscorer und Spieler des Turniers wurde. Der mittlerweile 40-jährige uruguayisch-indonesische Stürmer ist in Indonesien berühmt berüchtigt aber auch sehr beliebt.
Die paar hundert Pusamania Borneo Fans konnte man das Spiel über kaum vernehmen aber verständlich denn gegen die tausenden Arema Fans konnten sie nicht ankommen. Diese hingegen sorgten für richtig gute Stimmung das ganze Spiel über. Die Hälfte des Stadion war Supporter Zone und aus allen Ecken entwickelten sich die lautstarken Gesänge. Inklusive der in unseren Gefilden bekannten Hüpf- und Klatscheinlagen. Ein zwei unbekannte Melodien gab es auch zu hören. Sogar das von den Isländern bekannte “Ahu” wurde in der indonesichen Version mit einem anschließenden Lied vorgetragen.
Die Indonesier können richtig gut am Rad drehen! Meiner Meinung nach das Beste was es in Südostasien auf den Rängen gibt.
Zum Abpfiff des Spiels durften auch noch die Pyromanen auf Arema Seite ran und fackelten noch ordentlich einen ab. Scheint hier irgendwie Mode zu sein, das nach Abpfiff zu machen. Vielleicht entgeht man da höheren oder überhaupt irgendwelchen Strafen weil der offizielle Teil ja vorbei ist. Ist aber nur eine Vermutung. Insgesamt eine ziemlich gute Veranstaltung!
Nach der ewig langen Auszeichnungs- und Pokalübergabezeremonie traf ich mich wieder mit Fentry am Auto und es ging zurück nach Jakarta zum Hotel.
Fentry, the best driver in Jakarta!
Ich hab Polizei!
Nord Sulawesi – Manado:
Bevor es zum großen Finale im indonesischen Präsidentenpokal ging, stand erst mal eine Woche Urlaub bei Sektion Indonesien in Nord Sulawesi an.
Mit der spitzen Fluglinie Garuda Indonesia flog ich von Singapur über Jakarta nach Manado auf Sulawesi. Es wurde bei beiden Teilstrecken Essen serviert und die Flieger verfügten über ein Entertainment System so dass man die Zeit bei ein paar Filmen gut rum bekam. In Manado wurde ich direkt vom Flughafen abgeholt und konnte ganze Zeit über bei Sektion Indonesien übernachten.
Erstes Ausflugsziel sollte Bunaken sein, eine Insel vor Manado und ein Taucherparadis. Mit einem Boot ging es in knapp einer Stunde rüber auf die Insel wo wir den ganzen Tag beim Schnorcheln verbrachten.
Die nächsten Tage wurde Manado und das Umland erkundet. Mit dem Microlet ging es durch die ganze Stadt. Mircolets sind kleine blaue Busse die mit einer ordentlichen Musikanlage ausgestattet sind und mit dementsprechender Lautstärke mit Techno oder indonesischer Folklore durch die Straßen fahren. Das Fahrziel, meist grob ein Stadtteil, muss man erfragen, dazu braucht man Orts- und Sprachkenntnisse aber ich hatte ja die Locals bei mir.
Wir fuhren einen Tag einmal quer durch Nord Sulawesi von West nach Ost zur anderen Seite des Meeres. Ein ganz schöner Ritt bei teilweise kleinen Straßen, eher Wegen, durch den Dschungel und bei abenteuerlicher Fahrweise.
In Manado war ich ja schon auffällig wie ein bunter Hund und ein begehrtes Fotomotiv gerade für die jüngere Generation. Auf dem Land ist das Erstauen noch größer wenn der “Bule” (Weißer) des Weges kommt. Da kann man so n ganzes Dorf mit verrückt machen ;) Die Indonesier sind aber immer sehr nett und lächeln einen ganz freundlich an. Sie sind neugierig was einen in so entfernte Ecken verschlägt und möchten gern ihr Englisch an einem ausprobieren.
Ein weiterer Ausflug ging zum Linow See. Der See ist vulkanischen Ursprungs und wechselt je nach Lichteinfall die Farbe. Hier verbrachten wir unseren Nachmittag und es wurde in einem Restaurant direkt am Ufer fürstlich gespeist.
Nach ein paar schönen Tagen in Nord Sulawesi ging es Samstag mit Lion Air nach Jakarta der Hauptstadt Indonesiens.
terima kasih und vielen Dank für die Gastfreundschaft!
Java – Jakarta:
Dank hervorragender Kontakte bekam ich für den gesamten Aufenthalt in Jakarta einen Fahrer gestellt. Der Kollege Fentry holte mich am Flughafen ab, fuhr mich die ganze Zeit durch die Gegend und brachte mich am Ende auch wieder zum Flughafen.
Am ersten Tag in Jakarta war natürlich Sightseeing angesagt und Fentry und ich fuhren nach Kota, der kleinen Altstadt von Jakarta die durch die Niederländer geprägt wurde. Hier waren einige Schulklassen unterwegs die gezielt Interviews auf englisch mit Ausländern machen sollten und so kam auch ich mehrfach in den Genuss von Befragungen und vielen Schnappschüssen.
Wir kurvten noch ein bißchen durch Jakarta unter anderem zur Jakarta Katherale und direkt gegenüber zur Istiqlal-Moschee, der größten Moschee Südostasiens. Von hier ging es weiter zum Präsidenten-Palast und dem Monumen Nasional oder “Monas” wie der Indonesier sagt, dem 137 m hohen National Denkmal in Form einer Fackel.
Das sollte für den Tag auch reichen und wir machten uns auf den Weg zum Hotel und verabredeten uns für den nächsten Tag für das Finale des Präsidentenpokals.
Stadion:
Singapur – Toa Payoh Stadium
Spiel:
05.03.2017 – Balestier Khalsa FC Reserve vs Tampines Rovers FC Reserve
Reserve Prime League – 2:2 – Z: 100
Report:
Wieder in Singapur gelandet, war noch knapp eine Stunde Zeit bis zum Beginn des Prime League Spiels zwischen den Reserven von Balestier Khalsa und den Tampines Rovers. Mit den Öffentlichen nicht pünktlich zu schaffen, nur mit dem Taxi. Ich habe mir noch überlegt ob ich mir dieses Gerammel überhaupt gebe und das Geld fürs Taxi ausgebe aber Daniel erklärte sich bereit sich mit mir die Fahrt zu teilen.
Er hätte viel günstiger mit der Metro nach Hause fahren können, doch er wollte mir das Spiel ermöglichen und das Stadion lag grob auf dem Weg zu ihm. Erneut vielen Dank für diese Großzügigkeit!
So kam ich pünktlich an, doch das Spiel wurde am Ende dann noch mal um 45 Minuten verschoben wegen einer Unwetterwarnung bzw. dem Unwetterwarnsystem direkt vor Ort. Dann konnte der Spass aber endlich im kleinen Leichtatletik Stadion beginnen.
Um die 100 “wirkliche” Zuschauer befanden sich im Stadion und fast noch mal so viele Menschen die in Sportgruppen oder Einzeln ihre Runden drehten oder sonstige Sportübungen machten.
Hier traf ich noch Sebastian aus München (Grüße an dieser Stelle!) und einen Offiziellen von den Tampines Rovers und wir schauten das Spiel zusammen. Auf dem Platz gab es je 2 Tore beider Teams zu sehen die sich so mit einem Unentschieden trennten.
Nach dem Spiel ging es mit dem Bus zum Hotel und am nächsten Tag weiter nach Indonesien.
Stadion:
Yangon – Bogyoke Aung San Stadium
Spiel:
04.03.2017 – Zwekapin United FC vs Chin United FC
Myanmar National League – 1:3 – Z: 200
Thank you Daniel Kyaw for your help and support!
Report:
Heute sollte es von Singapur nach Myanmar gehen. Mit dem MRT (Mass Rapid Transport, quasi die Metro) fuhr ich unkompliziert zum Changi Airport einem der besten Flughäfen der Welt. Von hier aus ging es mit Jetstar im Direktflug nach Yangon der ehemaligen Hauptstadt der Landes.
Am Flughafen lernte ich Daniel aus Myanmar kennen der in Singapur arbeitet und seine Familie in Yangon besuchte. Er nahm sich meiner an und teilte sich mit mir das Taxi in die Stadt. Er gab mir seine Visitenkarte und bot mir an in jederzeit anzurufen falls ich irgendeine Hilfe bräuchte. Vielen Dank dafür!
Ich wurde direkt vor dem Hotel rausgelassen, checkte erst mal ein und legte meine Sachen ab. Wenig später machte ich mich auch schon zu Fuss auf dem Weg zum Stadion.
Heute standen in Yangon drei Spiele zur Auswahl:
1.) Yangon United, die wohl größte Nummer in Myanmar im Topspiel des Spieltages in ihrem neuen aber langweiligen Sportzentrum mit Stahlrohrtribünen. Einziges Plus war das heute vielleicht ein paar hundert Zuschauer mehr kommen als sonst, aber reine Vermutung!
2.) Magwe FC im völlig überdimensionierten YTC Stadium, ein riesen Teil aber bei wenigen hundert Zuschauern fand ich das auch uninteressant, besonders wenn man tatsächlich irgendwann nochmal das Land besuchen sollte, ist das ein Stadion was wegen Baufälligkeit noch nicht gesprengt wurde und dazu auch noch ein Länderspiel austragen könnte wo mal n paar mehr Leute kommen und es sich dann wirklich lohnt.
3.) Zwekapin United FC im weltklasse Bogyoke Aung San Stadium, ein richtig alter Hobel und ein wirklich schönes Stadion, dazu noch fußläufig vom Hotel also fiel mir die Wahl leicht!
Der Ansetzungsgott entschied auch erst wenige Tage vorher ob das ausgewählte Spiel in Yangon oder der eigentlichen Heimat von Zwekapin statt findet, nur leider befindet diese sich in der tiefsten Myamarischen Pampa und wäre ohne erheblichen Aufwand nicht zu erreichen gewesen. Von daher war es optimal, dass nun doch in Yangon gespielt wurde!
Für wenig Geld gings rein ins Stadion und mit mir etwa 200 Zuschauer die das Spiel sehen wollten. Die Sonne knallte und es war mega heiß. Auch wenn es kein großer Fussballsport war, verdienen die Spieler Respekt bei so einer mega Hitze 90 Minuten dem Ball hinterher zu rennen!
Im Spiel wurden sogar 4 Tore fabriziert davon 3 von Chin United die somit nach Abpfiff den Auswärtssieg und ich den Länderpunkt einfahren konnten.
Nach dem Spiel ging es zurück zum Hotel und relativ früh ins Bett, da ich eine kleine Erkundungstour am nächsten Tag vor dem Abflug geplant hatte. So lief ich am nächsten Morgen noch ein wenig durch die Innenstadt von Yangon und machte mich dann schon mit Gepäck auf den Weg zur Shwedagon Pagode dem Nationalheiligtum und Wahrzeichen der Stadt sowie des ganzen Landes.
Für 8.000 Kyat (5,50 EUR) Ausländereintrittsgebühr durfte ich barfuss die heilige Stätte betreten. Der Eintritt lohnt sich für diese wirklich sehenswerte Anlage mit einer riesigen vergoldeten Stupa und vielen kleinen Tempeln, Schreinen und Statuen. Gerade am Morgen wenn es noch nicht so voll und so heiß ist.
Ich erntete viele versteckte neurgierige Blicke, da Myanmar noch nicht völlig mit Touristen überflutet ist wie beispielsweise Thailand und große blonde Europäer nicht so häufig auftauchen. Wenn ich dann mal den Blickkontakt zurück suchte, schauten die Myamaris ganz schnell woanders hin und taten so als hätten sie mich nicht angestarrt. Die wenigen ganz Mutigen lächelten nett zurück. Diese Draufgänger!
Ein paar Fotos mit Einheimischen musste ich dann auch noch machen, aber was macht man nicht alles für seine Fans!
Dann war es auch schon Zeit sich auf den Weg zum Flughafen zu machen. Hier traf ich wieder auf Daniel der mit mir wieder zurück nach Singapur flog.
Stadion:
Singapur – Jalan Besar Stadium
Spiel:
03.03.2017 – Tampines Rovers FC vs Hougang United FC
S.League – 2:1 – Z: 400
Thanks to Tampines Rovers FC! www.tampinesroversfc.com
Report:
Ein Urlaub in Südostasien mit einem Besuch der Sektion Indonesien stand an. Dabei sollte auch ein wenig Fussball geschaut werden und so bastelte ich mir eine kleine Tour zusammen.
Beginnen sollte die Reise in Singapur das beim letzten Besuch ein wenig zu kurz gekommen ist und so verbrachte ich hier einige Tage. Diesmal schaute ich mir diese Welt-Stadt mal etwas genauer an. Top organisiert, sauber und sicher lautet das Fazit.
Singapur vereint das ursprüngliche Südostasien mit einer modernen Metropole in der verschiedenste Menschen und Kulturen zusammenleben und die Stadt so interessant machen.
Von Chinatown über little India bis hin zu den europäischen Einflüssen ist hier alles zu finden. Was sich auch in den Speisen erkennen lässt. Diese wurden in den vielen Foodcourts und Hawker Centren ausgiebig probiert!
Das erste Ticket der Reise wurde aber nicht für Fussball sondern für eine kleine Bootstour gelöst und die Stadt mit der beeindruckenden Skyline vom Wasser aus erkundet. Kann man durchaus mal machen. Auch wenn ich mir dadurch erst mal einen tierischen Sonnebrand zugezogen habe.
Am Freitag Abend ging es dann zum ersten Spiel der Reise. Die Tampines Rovers empfingen Hougang United im Jalan Besar Stadium. Das Spiel wurde dort gespielt, da es das Freitag Abend TV-Spiel war und das Stadion mit der entsprechenden Technik ausgestattet ist. Im Prinzip waren auch die Rovers heute zu Gast.
Das Stadion das nach der Straße benannt ist an der es liegt, kommt mit einer Hauptribüne mit segelförmigen Dach das länger ist als das Spielfeld, daher. Außerdem verfügt es über eine unüberdachte Gegenseite, die heute geschlossen blieb. Es sieht ziemlich modern aus und wirkte im Sonnenuntergang richtig schön zwischen den Hochhäusern.
Der Trainer der Rovers ist übrigens Jürgen Raab der viele Jahre für Carl Zeiss Jena und die DDR National Mannschaft gespielt hat und den es nun nach Singapur verschlagen hat.
Dieser musste sein Team bei drei gesperrten Stammspielern etwas umstellen und ging so mit einer ungewohnten Mannschaftsaufstellung in das Spiel.
Die Rovers kommen aber tatsächlich besser ins Spiel und können in der ersten Halbzeit mit 1:0 in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit erhöhen sie durch einen Elfmeter zum 2:0 und können dieses Ergebnis nur durch ihren hervorragenden Torwart behaupten.
Hougang United kann nur noch in der Nachspielzeit durch einen Elfmeter das 2:1 erzielen und so geht der verdiente Heimsieg an die Tampines Rovers.
Die United Anhänger ließen es sich trotzdem nicht nehmen mit ihrer Mannschaft zu feiern.
Am nächsten Tag sollte die Reise dann weiter nach Myanmar gehen.
Stadion:
Görzig – Sportplatz Görzig / Borussia Sportpark
Spiel:
25.02.2017 – VfB Borussia Görzig vs VfB Gräfenhainichen
Sachsen-Anhalt, Landesklasse 5 – 2:1 – Z: 110
Report:
Für mich stand nochmal ein Heimatbesuch an bevor es mal wieder in die Länder der tausend Köstlichkeiten geht. Dieser wurde dafür genutzt sich ein Spiel im anhaltinischen Amateurfussball anzuschauen.
Der Tabellenletzte aus Görzig empfing heute den VfB aus Gräfenhainichen die auch im unteren Teil der Tabelle standen. Ich weiß zwar nicht wie Borussia vorher so auftrat aber heute sah man eine motivierte Mannschaft die spätestens durch den Führungstreffer in der 41.Minute einen selbstsicheren Eindruck machte.
Dieser verstärkte sich durch das zweite Tor in der 73.Minute durch Ouedraoga. Ein sehenswerter Distanzschuss der dem Gräfenhainichener Torwart keine Chance lies! Weltklasse!
Danach wurde es etwas zerfahren denn der VfB gab sich nicht geschlagen, kämpfte weiter und erzielt in der 88. Minute noch den Anschlusstreffer. Die Schlussphase inklusive langer Nachspielzeit wurde dann ziemlich hektisch und ein VfB’er holte sich noch die Gelb-Rote Karte ab. Die Gemüter waren ganz schön erhitzt. Dann endlich der erlösende Schlusspfiff und der Sieg für Görzig.
Die Borussia ist somit nicht mehr Letzter aber noch lange nicht aus der Abstiegszone raus. Gräfenhainichen kommt durch diese Niederlage den Abstiegsrängen gefährlich nahe und entgeht diesen nur durch ihr besseres Torverhältnis.